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Wirtschaftliche Entwicklung braucht Frieden
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| Die Palestinian Authority
(PA) übernahm im Jahr 1994 die Administration zum Aufbau einer
eigenständigen palästinensischen Wirtschaft. Im Rahmen
der bilateralen Zusammenarbeit wurde gemeinsam mit der Weltbank
ein öffentliches Investitionsprogramm entworfen, das die weiteren
Entwicklungsschwerpunkte festlegt und zur gezielten Planung und
Kooperation beitragen sollte. Maßgebliche Schwerpunkte sind
vor allem der Aus- und Aufbau der Infrastruktur, der Umgang mit
natürlichen Ressourcen, die Entwicklung des produzierenden
Gewerbes sowie die Industrie, der weitere Aufbau der Verwaltungsinstitutionen
und die Schaffung der rechtlichen Rahmenbedingungen für ein
verstärktes privatwirtschaftliches Engagement. Die wirtschaftliche
Entwicklung in den folgenden Jahren ist geprägt von privatwirtschaftlichem
Engagement im Bereich Industrie und Landwirtschaft, so dass, zwar
in Abhängigkeit von äußeren Investoren und der israelischen
Wirtschaft, ein Wirtschaftswachstum verzeichnet werden konnte. Die
instabile politische Situation schlug sich in einer sich seit dem
Jahr 2000 (Intifada II) abzeichnenden wirtschaftlichen Depression
in den palästinensischen Gebieten nieder. Die gehemmte Entwicklung
und die Absperrungen der Westbank und des Gazastreifens ließen
Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung rapide anwachsen. Auch
weiterhin wird die palästinensische Wirtschaft eng mit der
israelischen Wirtschaft verwoben sein. Nur wenn durch den Friedensprozess
die Grundlage dafür geschaffen wird, ist es möglich einen
Prozess zu initiieren, an dessen Ende eine lebensfähige, funktionierende
palästinensischen Wirtschaft steht.
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