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Industrie
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Im Jahr 1994 waren 52 733 Menschen in der Industrie beschäftigt,
was 15,5% der Arbeitskräfte entspricht.
| Anteil der Industrie
am BIP: |
| Westbank: |
7,5%
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| Gazastreifen: |
11%
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Die Ursachen für die verhältnismäßig geringe
Industrialisierung liegen in den politischen und wirtschaftlichen
Hemmnissen während der Besatzungszeit. Für die Unausgeglichenheit
der palästinensischen Wirtschaft ist dies von größter
Bedeutung. Die Wirtschaft wird von kleinen und mittleren Betrieben
geprägt: 73% der Betriebe beschäftigen weniger als 5 Mitarbeiter
90% weniger als 10 Mitarbeiter.
Besonders die Entwicklung der Nahrungsmittelindustrie, aber auch
die Textil, Schuh-, Leder und die Pharmaindustrie sind vielversprechend.
Zur Förderung der Exportwirtschaft und zur Linderung der Arbeitslosigkeit
hat die palästinensische Regierung in Kooperation mit der Weltbank
und den Geberländern ein Entwicklungsprogramm für den industriellen
Sektor beschlossen, um lokale und internationale Investitionen in
der Industrie zu fördern. Industrieparks und Industiezonen unterschiedlicher
Größe und funktioneller Ausrichtung sind in den urbanen
Räumen und an der Grenze zu Israel geplant beziehungsweise schon
vorhanden. Gerade die Veredlung der landwirtschaftlichen Produkte
durch eine eigene Nahrungsmittelindustrie für den heimischen
Markt und den Export soll vorangetrieben werden.
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