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Jerusalem
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Im Herzen Palästinas in den judäischen Bergen liegt Jerusalem,
die Heilige Stadt. Seit Jahrhunderten ist sie das Zentrum der drei
monotheistischen Welt- religionen. Jahr für Jahr suchen Pilger
aus aller Welt die heiligen Stätten des Islam, des Christentums
und des Judentums auf. Doch die Geschichte Jerusalems - von den
Palästinensern "al-Quds" genannt - geht bis zu den
Anfängen menschlicher Zivilisation zurück.
Schon im Jahr 2500 v. Chr. ließen sich hier
Kanaaniter nieder. Es folgten die Ägypter, die Hyksos und die
Hetiter. Während des kurzen Bestehens der Königreiche
Davids und Salomons (1010 - 931 v. Chr.) war sie Hauptstadt der
Israeliten. Nebuchadnezar eroberte und zerstörte Jerusalem
587 v. Chr. Wenig später schwangen sich die Perser zu den neuen
Machhabern Palästinas auf. Auch Griechen und Römer herrschten
hier. Sie alle haben ihre Spuren in Jerusalem hinterlassen.
Im Jahr 637 wurde Palästina und damit Jerusalem
Teil des aufstrebenden islamischen Reiches. Schon wenige Jahrzehnte
später entstanden Felsendom und Aqsamoschee - als "al-Haram
al-Sharif" die drittheiligste Stätte des Islam.
Bis in die 20er Jahre dieses Jahrhunderts verblieb
Jersualem, mit Ausnahme der 100 Jahre währenden Regierungszeit
der Kreuzfahrer, unter muslimischer Herrschaft. Es folgte das britische
Mandat und - im Zuge des ersten arabisch-israelischen Krieges 1948/49
- die Teilung der Stadt. Die israelische Armee besetzte ca. 65%
von Jerusalem, vornehmlich den Westteil, während Ostjerusalem
mit der Altstadt unter jordanischer Herrschaft verblieb. Schließlich
eroberte Israel im Zuge des Sechs-Tage-Krieges 1967 auch Ostjerusalem
und annektierte es völkerrechtswidrig.
Sehenswürdigkeiten
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