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Jabaliya
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Im Jahr 1996 entdeckte das Amt für Denkmalpflege am Fuß
eines Hügels westlich von Jabaliya große Grabanlagen
aus der römischen und byzantinischen Zeit. In den Katakomben,
teils als Einzelgräber und teils als kollektive Begerdiungsstätte
angelegt, wurden Ohringe, Goldmünzen und eine Anzahl von
Öllampen und Glasflaschen gefunden.
Ein Jahr später legte das Amt einen Mosaikfußboden
- 100 Meter von den Grabanlagen entfernt - frei. Der Boden, offensichtlich
Teil eines größeren byzantinischen Komplexes mit Kirche,
Hallen und Wohräumen, zählt aufgrund seiner Fülle
an gut erhaltenen Motiven zu den wichtigsten Funden im Gazastreifen.
17 griechische Inschriften wurden hier gefunden, deren älteste
aus dem Jahr 444 n. Chr. stammt.
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