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Ki-moon: Jerusalem muss die Hauptstadt zweier Staaten werden

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Für einen umfassenden Frieden müsse Jerusalem die Hauptstadt von zwei Staaten, Israel und Palästina, werden. Darüber hinaus sollten Vereinbarungen getroffen werden, damit die Heiligen Stätten Jerusalems für alle Personen gleichermaßen zugänglich werden, das forderte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in einer am Mittwoch veröffentlichen Stellungnahme.

„Das ist der Weg, um die Visionen der UN-Resolutionen und der Arabischen Friedensinitiative ebenso Wirklichkeit werden zu lassen wie die Sehnsucht der Menschen nach Frieden zu erfüllen“, erklärte der UN-Generalsekretär und unterstrich, dass die internationale Gemeinschaft die israelische Annexion Ost-Jerusalems nicht anerkennen werde.

Die Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung und die Zerstörung ihrer Häuser seien ein Hindernis für den Frieden. Die Schließung der palästinensischen Institutionen in der Stadt und der fortgesetzte Siedlungsbau stehen nicht im Einklang mit dem Internationalen Recht und verstoßen gegen die Vereinbarungen der Road Map.

„Die Maßnahmen verschärfen die Spannungen und verändern den Status quo der Stadt. Das sind tragische Konsequenzen für die Menschen“, so Ki-moon.

Erst mit einer Zwei-Staaten-Lösung und einem umfassenden arabisch-israelischen Frieden könne Jerusalem wieder zum Symbol der Heiligkeit, der Brüderlichkeit und des Friedens werden.

Die vollständige Erklärung des UN-Generalsekretärs erhalten Sie hier.


29.10.2009
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