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Extremistische Siedler greifen palästinensischen Besitz in Ost-Jerusalem an
Mit lauten Parolen, die die Vertreibung des palästinensischen Volkes aus Ost-Jerusalem und „Tod den Arabern“ skandierten, marschierten am Mittwochmorgen Dutzende extremistische Siedler durch die Altstadt von Jerusalem. Die Siedler griffen auch palästinensische Häuser und Geschäfte an.
Die Nachrichtenagentur WAFA berichtete, dass die Siedler von israelischen Besatzungssolddaten und Polizeibeamten begleitet wurden und die Angriffe auf die palästinensische Bevölkerung nicht verhinderten.
Stattdessen sperrten sie in der Altstadt die wichtigsten Verbindungsstraßen und verweigerten ihnen unter anderem den Zutritt zur Al-Aqsa-Moschee.
Mindestens 20 Siedler zerstörten am Mittwochmorgen bei Jensafut, nahe der Stadt Qalqilia gelegen, mehr als 70 Olivenbäume des Landwirten Khader Eed. Die von dem illegalen Außenposten Moshi Zohar kommenden Siedler attackierten die Einwohner Mahmoud Abu Sa'ad und Mohammad Bashir, die die Zerstörung verhindern wollten. Anwesende Besatzungssoldaten sahen der Verwüstung tatenlos zu.