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Israelischer Institutsbericht belegt Rassismus gegen Araber
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Zu Beginn der internationalen Woche der Menschenrechte veröffentlichte die „Gesellschaft für Bürgerrechte in Israel“ (Association for Civil Rights) ihren jährlichen Bericht. Demnach sind anti-arabische Ressentiments auf ein Höchstmaß in Israel angestiegen, berichtet ISM (International Solidarity Movement) unter Berufung auf den o. g. Bericht.
Insgesamt gab es eine Zunahme von rassistischen Überfällen gegenüber Arabern um 26% im Vergleich zum Vorjahr, heißt es in dem Bericht. Doppelt so viele Israelis gestanden, Araber zu hassen. 74% der Israelis glauben, dass Araber „schmutzig“ seien. 78% der erwachsenen Bevölkerung Israels meinen, dass arabische Parteien nicht an der Regierung teilhaben sollten.
“Die israelische Gesellschaft erreicht ein neues Hoch des Rassismus, welches die Freiheit der Meinung und der Privatsphäre schädigt,“ sagte Sami Michael, der Vorsitzende der Organisation. „Wir sind eine Gesellschaft unter Beobachtung und unter einem demokratischen Regime, dessen Institutionen untergraben werden und welches Menschen in der Mitte und am Rande der Gesellschaft unterschiedliche Ränge verleiht,“ fügte er hinzu.
Die „Gesellschaft für Bürgerrechte“ ist nicht die einzige Organisation, die zu diesen Ergebnissen kommt, so ISM. Das israelische Institut für Demokratie fand in diesem Jahr heraus, dass nur die Hälfte der israelischen Bevölkerung der Meinung ist, dass Juden und Araber gleiche Rechte haben sollten.
Mohammad Barakeh, ein arabischer Knessetabgeordneter sagte, dass die Ergebnisse “uns nicht überraschten. […] Die Ergebnisse sind eine natürliche Konsequenz rassistischer Kampagnen ausgeführt von politischen und militärischen Führern, als auch die Folge einer rassistischen Anti-Araber-Politik, durchgesetzt von den letzten Regierungen.“
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08.12.2007
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