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Gaza-Streifen steuert auf humanitäre Katastrophe zu: Intensivstationen, Dialysezentren und Operationssälen fehlen Treibstofflieferungen
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Die Krankenhäuser im Gaza-Streifen sind nun gezwungen, ihre Generatoren zur Notstromversorgung stark zu drosseln. Folge ist eine „sich abzeichnende humanitäre Katastrophe“ aufgrund der israelischen Treibstoffkürzungen, berichtet Dr. Muawiya Hassanein, Direktor der Notfallabteilung im palästinensischen Gesundheitsministerium.
„Um neun Uhr morgens musste nun der Hauptgenerator, der alle anderen Gesundheitsbereiche, wie medizinische Lagerstätten, Apotheken und Kühlhäuser für die Aufbewahrung von Impfstoffen, abgeschaltet werden,“ so Hassanein. Der Stromausfall hat dramatische Folgen: Wichtige Impfstoffe und Nahrungsmittel im Wert von Millionen Dollar werden vernichtet.
Zudem stehen die großen Krankenhäuser im Gaza-Streifen, einschließlich des As-shifa Krankenhauses in Gaza, des europäischen Krankenhauses in Rafah und des Nasser-Krankenhauses in Khan Younis ebenfalls vor einer Katastrophe, weil der Kraftstoffverbrauch fast zur Neige gegangen ist. Der Mangel zeigt sich schon jetzt bei der Behandlung auf der Intensivstation, in Dialysezentren und in Operationssälen.
Entgegen einer Petition von israelischen und palästinensischen Menschenrechtsgruppen bestätigte nun auch der Oberste Israelische Gerichtshof die Entscheidung der Regierung am vergangenen Freitag, die Kraftstofflieferungen in den Gaza-Streifen drastisch zu verringern, als rechtmäßig.
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04.12.2007
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