Ein lebensfähiger Staat Palästina dient der Sicherheit, Stabilität und dem Frieden im Nahen Osten!
Startseite e-Mail Impressum Webmaster

Generaldelegation
Generaldelegation
Konsularangelegenheiten
Öffentlichkeitsarbeit

Deutschland-Palästina
Beziehungen
Zusammenarbeit
Projektträger

EU-Palästina
Beziehungen
Zusammenarbeit
Projektträger

Friedensprozess

Bilder

Register der Studierenden

Newsletter

bestellen abstellen
Nachrichten
Beiträge
Stellungnahmen
Medienpräsenz
Kulturkalender

Kontakt

Generaldelegation Palästinas
Ostpreußendamm 170
12207 Berlin

Tel.: 030 - 20 61 77 - 0
Fax: 030 - 20 61 77 - 10


Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9:00 - 15:00 Uhr

 

Aktuelle Nachrichten

Diskriminierende Behandlung durch israelische Flughafenbeamte

zurück Artikel ausdrucken Artikel weiterempfehlen

Israelische Staatsbürger arabischer Herkunft werden sowohl am Flughafen im israelischen Tel Aviv als auch an Flughäfen im Ausland von israelischen Sicherheitsbeamten diskriminierend behandelt. Dieses Ergebnis geht aus einer am Montag herausgegebenen Studie von der Arabischen Vereinigung für Menschenrechte sowie dem Zentrum für den Kampf gegen Rassismus hervor.

Wie auch die israelische Tageszeitung Ha’aretz berichtete, basiert der Bericht auf Zeugenaussagen israelischer Staatsbürger mit arabischen Hintergrund und ihren Erfahrungen der degradierenden Behandlung an den Sicherheitskontrollen. „Im Gegensatz zu anderen Passagieren erfahren sie striktere Sicherheitsuntersuchungen sowie Gewaltanwendungen“, betonte der Bericht.

Bachar Ouda, Vorsitzender des Zentrums für den Kampf gegen Rassismus, erläuterte diese Diskriminierung anhand eines Beispieles: „In einem Fall wurde eine junge Frau gezwungen, sich in einem Raum vor männlichen Sicherheitsbeamten zu entkleiden. Entwürdige physische und psychische Behandlungen, insbesondere von Frauen, sind auf der Tagesordnung ebenso wie die Zerstörung des Privateigentums.“ Ouda fügte hinzu, dass israelische Beamte sofort diskriminierend reagieren, sobald sie einen arabischen Bürger anhand seiner Erscheinung, Akzent, Wohnort oder Namen registrieren.

„Wir sind nicht gegen die Sicherheitskontrollen, aber gegen die diskriminierenden Prinzipien. Wir sind gegen den Sicherheitscheck mit zwei verschiedenen Parametern – einer für Juden sowie einer für Araber“, führte Mohammed Zidan, Vorsitzender der arabischen Vereinigung für Menschenrechte, aus.

Zidan betonte, dass seine Organisation diese Angelegenheit weiter beobachten und aktiv handeln wird. „Die arabischen Bürger besitzen eine ökonomische Macht und wir denken
über einen Boykott gegen israelische Fluglinien nach, wenn diese diskriminierende Politik nicht beendet wird.“

Shuweiki Hatib, Vorsitzender des Hohen Arabischen Beobachtungskomitees betonte ebenfalls, dass es sich um keine Diskussion über bestimmte Aspekte des Sicherheitssystems handelt. „Wie reden hier über die Art der Politik. Die jüdische Öffentlichkeit sieht die Araber als ein Problem, welches behandelt werden muss und nicht als Bürger mit gleichen Rechten und das ist die Wurzel des Problems.“

Der Bericht wurde an alle verantwortlichen Regierungsinstitutionen, einschließlich an das Büro des Premierministers, übermittelt.


05.12.2006
zurück Artikel ausdrucken Artikel weiterempfehlen
Aktuelles
Ein bewohntes Dorf zerstört

Beiträge
Leben in der C-Zone

Die Mauer
Die Mauer

Kulturkalender
Kulturkalender