Jawad Al-Malhi wurde 1969 in Jerusalem geboren. Er hatte zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Palästina, Jordanien, Japan, Europa und den USA und ist Mitbegründer des Open Studio Palestine Projekts, das Kunstworkshops für Kinder durchführt. In internationalen Recidencies besuchte er das Cité Internationale des Arts in Paris, die Kunsthochschule Harnosands in Schweden und den internationalen Künstlerworkshop in Braziers, Großbritannien. Zurzeit lebt und arbeitet er im Flüchtlingslager Shofat in Jerusalem.
Veranstaltungsdaten:
02. November – 30. November 2008
Veranstaltungsort:
Flandernbunker
Hindenburgufer / Eingang Tirpitzhafen
24105 Kiel
Khaled Jarrar wurde 1976 in Jenin geboren. Seine Tätigkeit als freiberuflicher Fotograf begann er 1997. Seit 2003 arbeitet er auch als freiberuflicher Grafikdesigner und Kunstfotograf. 2007 nahm er an verschiedenen Ausstellungen in Ramallah und im Ausland teil, u.a. an „Miteu 12 and Araguany“ in Galicien/Spanien.
Veranstaltungsdaten:
02. November – 30. November 2008
Veranstaltungsort:
Kunstraum B Exilgalerie
Im Hause DELA Design
Eggerstedtstraße 7
24103 Kiel
Im Arabischen steht „Sumud“ für Durchhaltevermögen und Standhaftigkeit. Als Grundeinstellung der palästinensischen Bevölkerung bringt das Wort unerschütterlichen Lebensmut zum Ausdruck, der es ihr ermöglicht, der Bedrängnis der allgegenwärtigen Besatzung standzuhalten. Die Ausstellung „The Spirit of Sumud“ des Berliner Fotografen James Prineas zeigt in beeindruckenden Bildern und Texten die Schönheit des Landes, die Lebensumstände und die Lebensart seiner Bewohner.
Ausgestellt im Oktober 2006 im Bethlehem Peace Center, wird „The Spirit of Sumud“ nun erstmals auch in Europa zu sehen sein. James Prineas` Bilder ermöglichen einen anderen, neu akzentuierten, aber ebenso wichtigen Blick auf das Land und stehen im Gegensatz zu den vorherrschenden Vorstellungen und Bildern des heutigen Palästinas und seiner Bewohnern.
Veranstaltungsdaten:
02. November - 05. Dezember 2008
Veranstaltungsort:
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Ausstellung der Trägerkooperative der KEB (Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg) und der Bibelpastoralen Arbeitsstelle
Die Ausstellung beleuchtet die aktuelle Situation der Christen in Palästina. Jenseits einseitiger Parteinahme will sie zur Solidarität mit den Christen in und um Betlehem anregen.
Die Ausstellung, bestehend aus Schautafeln, Kurzvideos und Beamerpräsentationen, gewährt einen Einblick in das heutige Leben christlicher Palästinenser in Bethlehem, in der Westbank und in Israel. Zugleich werden in der Westbank ansässige kirchliche und soziale Einrichtungen vorgestellt.
Veranstaltungsdaten:
Januar – April 2009
Veranstaltungsort:
07. Januar – 25. Januar 2009; Kloster Ensdorf
23. März – 03. April 2009; Berufsschule Regensburg
"Al-Nakba - Die Katastrophe Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948"
Eine Ausstellung des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon e. V., Tübingen
Das Jahr 1948 bedeutete für die palästinensische Bevölkerung die nationale Katastrophe (al-Nakba). Das palästinensische Volk wurde zu einem Volk von Flüchtlingen. Die Thematisierung der Flucht und Vertreibung dieser Menschen - gilt bis heute vielfach als Tabubruch. Die Organisatoren sind davon überzeugt, dass ohne die Kenntnis und ohne eine gebührende Anerkennung dieses Teils des Konflikts Aussöhnung, Gerechtigkeit und Frieden im Nahen Osten keine Chance haben werden. Hierzu will die Ausstellung einen Beitrag leisten.
Veranstaltungsdaten:
August 2008 - Februar 2009
Veranstaltungsort:
29. August - 31. August; Tegernsee
31. August - 19. September; Bonn
04. September - 18. September; Ellwangen
23. September - 25. September; Bern
22. September - 04. Oktober; Reutlingen
01. Oktober - 10. Oktober; Lindau
06. Oktober - 15. Oktober; Echterdingen
15. Oktober - 28. Oktober; Stuttgart
31. Oktober - 21. November; Herford
01. November - 30. November; münchen
01. Dezember - 31. Dezember; Bad Hersfeld
12. Januar - 13. Februar; Hagen
Das nach eigenen Angaben "weiträumigste virtuelle Museum der Welt" eröffnet im April 2007 den neuen Ausstellungszyklus "Discover Islamic Art in the Mediterranean". Auf den Internetseiten werden über 600 Kunstgegenstände aus vierzig Museen und mehr als 200 Architekturdenkmäler aus14 Ländern gezeigt.
Die 18 thematisch gegliederten virtuellen Ausstellungen präsentieren das künstlerische Erbe der islamischen Dynastien im Mittelmeerraum. Mittels Texten in acht Sprachen und einer Einordnung in den historischen Kontext werden die Exponate dargestellt. Ins Leben gerufen wurde das Projekt, das weitgehend von der EU finanziert wird, von der Organisation "Museum ohne Grenzen".
Die Abbildung zeigt ein kleines Gefäß aus Hagira datiert 8. Jh. (christl. Zeitr.)/ 14. Jh. islamische Zeitr./Archäologisches Nationalmuseum in Madrid/Spanien).
Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des "Deutschen Vereins vom Heiligen Lande" haben die Historiker Stephan Mock und Dr. Michael Schäbitz eine Ausstellung konzipiert, die die Geschichte des Vereins auf anschauliche Weise vermittelt.
Informationstafeln und bisher unveröffentlichte Exponate führen die Besucher von den Anfängen des Vereins im Jahre 1855 bis zum Jubiläumsjahr 2005. Die Ausstellung zeichnet die wechselhafte Entwicklung im Heiligen Land nach und informiert über interessante Aspekte der Arbeit des Vereins.
Fortsetzung der Ausstellungsreihe der Universität Birzeit
Die Universität Birzeit, in der Westbank, hat in diesem Frühjahr ein neues Internetportal geschaffen: Palästinensern und Palästinenserinnen sowie jedem an palästinensischer Kunst Interessierten werden akademische Kurse in palästinensischer, arabischer und zeitgemäßer internationaler Kunst geboten.
Die "Paltel Virtual Gallery" ist ein Schritt in Richtung kulturellem Verstehen, gerade weil das Leben und die Kultur der Palästinenser außerhalb des Nahen Ostens weitgehend unbekannt sind. Jeden Monat wird ein Künstler oder eine Künstlerin mittels Vita, Interviews, weiterführenden Beiträgen und natürlich verschiedener Kunstobjekte und -gegenstände auf den Seiten des neuen Internetportals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Reihe begann mit der Künstlerin Suha Shoman.
Beinahe täglich, wenn man die Zeitung aufschlägt oder Nachrichten im Rundfunk oder Fernsehen verfolgt, ist von Gewalt und Terror im Nahen Osten die Rede. Der politische Dialog scheint an seinem Ende angekommen zu sein. Hass und Fanatismus, Wut und Rache sind die vorherrschenden Gefühle auf beiden Seiten. Umso bemerkenswerter ist es, dass israelische und palästinensische Künstler mutig und entschlossen die Kommunikation zwischen den verfeindeten Nachbarn aufrechterhalten.
Auf diesem Terrain bewegt sich auch das „Pen-Pal Projekt” (Brieffreundschaften) von Eytan Shouker & Eldad Cidor, das auf der Idee basiert, einen persönlichen Dialog mit Hilfe eines kreativen Prozesses zwischen palästinensischen und israelischen Jugendlichen herzustellen. Die Künstler verteilten an insgesamt fünfhundert Jugendliche Einwegkameras, die nach einer kurzen Einweisung in das Fotografieren und die Bildgestaltung ihre unmittelbare Umwelt dokumentierten. Die entwickelten Fotos erhielten die Teilnehmer als Postkarten zurück, die auch Name und Adresse des Korrespondenzpartners enthielten, der mit Hilfe eines Fragebogens ermittelt worden war. Ohne Vermittler und unter Umgehung aller Grenzposten wurde für viele Teilnehmer dies der erste Versuch, mit dem Anderen freundschaftliche Beziehungen aufzunehmen.
In Suzanna Lauterbachs Projekt „Promised Land/Gelobtes Land”, das während der zweiten Intifada im Sommer 2001 entstanden ist, hat die Künstlerin Einwegkameras willkürlich an Israelis und Palästinenser und an in Israel lebende Ausländer aller Altersstufen verteilt, mit der Bitte, das aufzunehmen, was für sie persönlich das „Promised Land”, das „Gelobte Land” heute bedeutet. Eine Auswahl der Fotos und die Texte der Teilnehmer zu ihren eigenen Bildern geben überraschende Einblicke in die Befindlichkeit des heutigen Israel.