Ein lebensfähiger Staat Palästina dient der Sicherheit, Stabilität und dem Frieden im Nahen Osten!
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Kulturkalender - Andere Veranstaltungen

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„Disteln im Weinberg“
Lesung mit Sumaya Farhat-Naser
In ihrem Buch „Disteln im Weinberg“ schildert Sumaya Farhat-Naser ihren Alltag in Form eines Tagebuches, das sie zwischen Juni 2006 und März 2007 geschrieben hat. Damit bekommen die Leser einen höchst aktuellen Einblick in die derzeitige Situation der Palästinenser in der Westbank. Die Autorin berichtet von ihrer Familie, ihren Verwandten und deren Schicksalen, von ihrer Friedensarbeit in Schulen und in Frauengruppen. Sie erzählt von schwierigen und gefährlichen Auseinandersetzungen mit Israelis an den Checkpoints, aber auch von Vorträgen im Ausland, vom Wiederaufbau ihres Weinbergs, von ihrer Kultur und traditionellen Festen. Es wird deutlich, dass sie trotz der ausweglosen Situation versucht, einen halbwegs normalen Alltag zu leben, sich an kleinen Dingen zu freuen, um dadurch nicht den Mut und die Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten zu verlieren.
Veranstaltungsdaten:
Mai bis September 2010

Veranstaltungsort:

10. Mai 2010; Kirchenthurnen
11. Mai 2010; Bülach
26. Mai 2010; Mariastein; 19:00 Uhr
28. Mai 2010; Solingen
29. Mai 2010; Hünenberg
31. Mai 2010; Aarau
01. Juni 2010; Sarnen
02. Juni 2010; Zürich/Schweiz
02. September 2010; Bad Krozingen
Weitere Infos:
Lenos-Verlag

„Die Feuerprobe“
Lesung mit Salim Alafenisch
Salim Alafenischs Stamm in der Negev-Wüste wird von einer Nachbarsippe des Mordes verdächtigt. Als alle Vermittlungsbemühungen scheitern, willigt der Vater, der Scheich des Stammes, in die radikalste Wahrheitsprobe ein, die das uralte Recht der Beduinen kennt: die Feuerprobe. Wenn sein ältester Sohn die Feuerprobe besteht, gilt der Stamm als unschuldig. Wenn er sie nicht besteht, müssen vier Männer zur Sühne sterben.

Nun beginnt ein Drama, das sich über viele Jahre hinzieht. Kriege ziehen ins Land, das alte Leben der Beduinen wird umgewälzt. Doch zuletzt finden sich alle wieder in der Hütte eines Feuerproberichters in Ägypten. Nach altem, magischen Ritual führt er mit einer rot glühenden Pfanne den Wahrheitsbeweis, das Gottesurteil, durch.

Das Geheimnis der Feuerprobe wird Salim Alafenisch nicht mehr loslassen. Er reist zurück zum Feuerproberichter und erforscht dieses Ritual, das bis zum heutigen Tag unter der Oberfläche der Moderne weiterlebt.
Veranstaltungsdaten:
07. Mai 2010; 19:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Hotel Krone
Hauptstrasse 1
78239 Rielasingen
Weitere Infos:
Unionsverlag

„Kompromissmöglichkeiten im israelisch-palästinensischen Konflikt“
Vortrag von Dr. Aref Hajjaj
Dr. Aref Hajjaj, 1943 in der Stadt Jaffa geboren, studierte Politologie, Völkerrecht, und Geschichte in Heidelberg, wo er 1971 promovierte. Er war etliche Jahre beim Deutschen Auswärtigen Amt als Dozent für Arabisch und Interkulturelle Kommunikation, sowie als Dolmetscher und Übersetzer tätig. Heute arbeitet er als freier Journalist, Publizist und Übersetzer und zählt zu den Experten für den Nahen Osten.

Bis Mai 2003 war er Vizepräsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft. Seit 2003 ist er Vorsitzender des im August 2003 in Bonn gegründeten Palästina-Forums.
Veranstaltungsdaten:
17. März 2010; 19:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Trinitaskirche
Brahmsstraße 14
53121 Bonn-Endenich
Weitere Infos:
SPD-Bonn

„Fremder Feind, so nah“
Vortrag von Alexandra Senfft
An der Basis, fern der offiziellen Politik, gibt es zahlreiche Kontakte zwischen Palästinensern und Israelis, die konstruktiv, gleichberechtigt und nicht selten sogar freundschaftlich sind. Die Referentin und Nahostexpoertin Alexandra Senfft zeigt, dass Verständigung möglich ist. Sie stellt Menschen vor, die über innere und äußere Grenzen hinweg Dialoge führen. Der Feind, das wird dabei deutlich, ist gar nicht so fremd.

Alexandra Senfft, Islamwissenschaftlerin, ehemalige Nahostreferentin im Bundestag und UNO-Mitarbeiterin in den palästinensischen Gebieten.
Veranstaltungsdaten:
05. Mai 2010; 19:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Annahof/ Hollbau
Veranstaltungsraum
Im Annahof 4
86150 Augsburg
Weitere Infos:
Pax Christi

„Staatenbildung und Staatenzerfall im Nahen und Mittleren Osten in Antike und Moderne“
Internationale Konferenz
Der Nahe und Mittlere Osten gehört zu den Gebieten mit den frühesten Staatenbildungen der Menschheit. In den 5000 Jahren Staatsgeschichte der Region lassen sich zahlreiche Beispiele für die Bildung, die Kontinuität und den Zerfall von Staaten studieren. Auch in der Gegenwart ist die Frage der Stabilität bzw. Fragilität von Staaten von herausragender Bedeutung für die politische und wirtschaftliche Entwicklung in der Region. Dabei zeigt sich immer wieder, dass die geschichtliche Dimension die gegenwärtigen Entwicklungen wesentlich mitbestimmt.

Ziel der internationalen Tagung ist es, antike und moderne Perspektiven miteinander zu kontrastieren. An drei Tagen sollen Fragen der materiellen Voraussetzungen, der sozialen und politischen Faktoren sowie der kulturellen Bedingungen für Bildung, Konsoli¬die¬rung und Zerfall von Staaten im interdisziplinären Gespräch erörtert werden. In den einzelnen Untereinheiten werden im Allgemeinen jeweils ein Thema aus einem antiken Bereich und ein aktuelles Thema aufeinander bezogen, wobei neben den Vorträgen ausreichend Zeit zur Diskussion vorgesehen ist.

Die Referenten sind international ausgewiesene Experten der Altorientalistik, Vorder¬asiatischen Archäologie, Geographie, Bibelwissenschaft, Religions¬wissenschaft, Politologie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft, Islamwissenschaft und verwandter Fächer.

Diese Tagung hat darüber hinausgehend die strategische Funktion, Fragestellungen zu formulieren und zu strukturieren, aus denen dann anschließende Forschungsvorhaben entwickelt werden sollen. In dieser Forschungsthematik haben auch die Naturwissenschaften einen wichtigen Platz, denn bei der Untersuchung der materiellen Voraussetzungen für Staaten¬bildung und -zerfall liefern diese die grundlegenden Informationen.
Veranstaltungsdaten:
24. März bis 27. März 2010

Veranstaltungsort:

Centrum für Nah- und Mittelost-Studien
Raum 00A26
Deutschhausstraße 12
35032 Marburg
Weitere Infos:
Centrum für Nah- und Mittelost-Studien

„Die Rolle der Medien im Nahost-Konflikt“
Vortrag der Journalistin Bettina Marx
Bettina Marx berichtete für den ARD-Hörfunk aus Israel und den palästinensischen Gebieten. Auch für ihr neues Buch „Gaza. Land ohne Hoffnung“ sprach sie sowohl mit Palästinensern wie mit Israelis: Sie traf den palästinensischen Taxifahrer Raed, der bei einem israelischen Angriff 19 Familienmitglieder verlor, redete mit jüdischen Siedlern, die auf „gottgegebene“ Rechte pochen, und zeigt die Kluft, die sich in Ermangelung jeder Gelegenheit und Bereitschaft zu nachbarschaftlicher Begegnung zwischen beiden Seiten aufgetan hat.

Seit Januar 2008 ist sie Parlamentskorrespondentin bei der Deutschen Welle mit Schwerpunkt Sozialpolitik und Außenpolitik.

Veranstalter: Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen, Frauen in Schwarz (Wien) und die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP-Österreich)
Veranstaltungsdaten:
15. März 2010; 19:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Afro Asiatisches Institut
Großer Saal
Türkenstrasse 3
1090 Wien/Österreich
Weitere Infos:
Nahostfriede

„Palestine On My Mind“
Lesung mit Günter Schenk und Ruth Fruchman
Wer sind diese Menschen, die sich in Deutschland und Europa für die Palästinenser einsetzen? Was bewegt sie zu regelmäßigen Stellungnahmen zum nie endenden Israel-Palästina-Konflikt? Geht das uns wirklich etwas an? Rupert Neudeck und Evelyn Hecht-Galinski, Juden und Nichtjuden, ehemalige hohe deutsche Diplomaten, Journalisten, Künstler, Trägerinnen hoher Orden, aber auch „Menschen aus unserer Mitte“ berichten auf bewegende Weise ihren oft langen Weg zur Solidarität mit einem geschundenen Volk. Was sie leitet ist Zuneigung und Empathie.

Günther Schenk fasste diese 26 Zeugnisse in einem Buch zusammen. Er und die Journalistin Ruth Fruchmann werden diese auf der Leipziger Buchmesse vortragen.
Veranstaltungsdaten:
18. März 2010; 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Leipziger Buchmesse
Messehalle 2
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
Weitere Infos:
Leipziger Buchmesse

„Warum hast Du das Pferd allein gelassen“
Walter L. Mik und Sarjoun Karam rezitieren Gedichte von Mahmoud Darwish
Der 2008 verstorbene Mahmoud Darwisch gilt als populärster arabischer Lyriker der Gegenwart. Seine Dichtung hat Sarjoun Karam, selbst Schriftsteller, in seiner Forschung an der Universität Bonn untersucht und mit Walter L. Mik zu einem wohlklingenden Programm zusammengestellt. Es ist ein Abend für die Sinne, denn die arabische Lyrik ist seit jeher bekannt für ihre klangvolle und bildreich poetische Sprache.

Der Oud-Virtuose Ahmad Al Khatib versetzt die Hörer mit seinen Klängen in diese ureigene Welt dieser Poesie.

In Zusammenarbei mit:PALÄSTINA INITIATIVE Region Hannover

Um Reservierung wird gebeten.
Veranstaltungsdaten:
29. März 2010

Veranstaltungsort:

Gastronomie Kanapee
Edenstraße 1
30161 Hannover
Weitere Infos:
Kanapee

„Ein anderer Tag wird kommen“
Gedichte von Mahmoud Darwish
Gedicht-Rezitationen aus unterschiedlichen Schaffensperioden von Mahmoud Darwish in der Ursprungssprache Arabisch und in deutschen Übertragungen. Die Werke werden von Musikbeiträgen umrahmt.

Mahmoud Darwish, 1941 im Dorf Al-Barwa bei Akko (Palästina) geboren, galt als einer der herausragenden Dichter in der arabischen Welt und als die poetische Stimme des palästinensischen Volkes. Nach mehreren Inhaftierungen ging er 1970 ins Exil und kehrte erst 1996 in seine Heimat zurück. Darwishs Schreiben liegt eine tiefe menschliche Überzeugung zugrunde: Das Notwendigste, um Krieg und Terror zu verhindern, ist das Wissen um den Nachbarn, der Respekt vor seinem Anderssein, das Hinhören, wenn er sich zu Wort meldet, und das Vertiefen dessen, was er zu sagen hat. Seine Dichtung ist gleichzeitig Zufluchtsort der Heimatlosen und ein Appell für das gemeinsame Festhalten an der Hoffnung auf ein friedvolles Zusammenleben. Seine Werke erreichten Millionenauflagen und sind in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, unter anderem 2003 den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück. Er starb 2008 in Houston/Texas.
Veranstaltungsdaten:
27. März 2010; 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Georg Buch Haus
Wellritzstraße 38
65183 Wiesbaden
Weitere Infos:
Dichterpflänzchen

„Sahar Khalifa“
Vortrag
Sahar Khalifa wurde 1941 in Nablus, Palästina geboren und schloss mit achtzehn Jahren, das Rosary College in Amman ab. Sie sagt von sich selbst: „Ich bin sehr realistisch, aber ich akzeptiere die Realität nicht so, wie sie ist.“ Das gilt für die politische Situation in Palästina und Israel wie für die Lebensbedingungen der palästinensischen Frauen. Später studierte sie Englische Literatur an der Universität von Bir Zeit und dann in den USA, wo sie mit einem Doktortitel in Women's Studies und Englischer Literatur an der Iowa University abschloss.

Bei ihrer Rückkehr nach Palästina gründete sie das „Women and Family Affairs Center“ in Nablus und Amman, ein palästinensisches Frauenzentrum, weil sie den palästinensischen Befreiungskampf auch als Kampf zur Befreiung der Frauen verstanden wissen will: „Wir wollen nicht nur ein befreites Land, wir wollen ein befreites Leben.

Sahar Khalifa, die heute in Nablus und Amman lebt, begann kurz nach der israelischen Besetzung zu schreiben und veröffentlichte ihren ersten Roman 1974. Sie gilt als bedeutendste Romanautorin der palästinensischen Literatur und verwendete als eine der Ersten umgangssprachliches neben klassischem Arabisch. Ihre Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Veranstaltungsdaten:
05. Mai 2010; 19:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Die Bühne im Hof
Julius-Raab-Promenade 37
3100 St.Pölten/Österreich
Weitere Infos:
Unionsverlag

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