Um den nahöstlichen Friedensprozess zu reanimieren, sollte die EU Israelis und Palästinensern einen Beitritt anbieten, falls sie zur Zwei-Staaten-Lösung finden, ein Kommentar von Michael Jäger. Quelle: Der Freitag; 20. Dezember 2009
Mehr als 60 Jahre nachdem der Konflikt mit der Gründung Israels 1948 begann und 16 Jahre nach dem Osloer Abkommen von 1993, mit dem der damals viel versprechende Friedensprozess nach dem Prinzip "Land für Frieden" anfing, sind Israelis und Palästinenser einem friedlichen Nebeneinander nicht näher gekommen, Birgit Kaspar berichtet. Quelle: Deutschlandfunk; 18. Dezember 2009
Anlässlich des ersten Jahrestages des israelischen Krieges im Gaza-Streifen fand sich ein breites Bündnis aus verschiedenen Organisationen und Einzelpersonen, die mit dem GAZA FREEDOM MARCH die Blockade des Gaza-Streifens durchbrechen möchten. Rund 1.000 Mitstreiter aus Politik, Friedensbewegung und Hilfsorganisationen aus 41 Ländern, werden sich am 27. Dezember 2009 in Kairo treffen. Hierzu erhalten Sie im Folgenden die Presseerklärung der Organisatoren. Quelle: Gaza Freedom March; 18. Dezember 2009
Im Folgenden dokumentieren wir die Stellungnahme des UN-Ausschusses zur Ausübung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes, die sofortige internationale Maßnahmen angesichts der fortwährenden illegalen israelischen Aktionen fordert. Quelle: Vereinte Nationen; 15. Dezember 2009
Im Folgenden veröffentlichen wir die Erklärung des Premiers Salam Fayyad, in der er die Stellungnahme der Außenminister der Europäischen Union kommentiert. In dem in Brüssel am 08. Dezember 2009 angenommenen Text heißt es, dass durch Verhandlungen ein Weg gefunden werden müsste, den Status Jerusalems als künftige Hauptstadt zweier Staaten zu klären. Quelle: Büro des Premiers Salam Fayyad; 08. Dezember 2009
Im Gespräch mit Rolf-Henning Hintze spricht der Historiker Ilan Pappe über sein Buch „Die ethnische Säuberung Palästinas“, die fortgesetzte Besatzung und über Schritte zum Frieden im Nahen Osten. Quelle: Junge Welt; 05. Dezember 2009
Mit Blick auf das Treffen der EU-Außenminister am Montag und Dienstag analysiert Norman Paech in seinem folgenden Beitrag die Hindernisse zur Realisierung der Zwei-Staaten-Lösung. Quelle: Neues Deutschland; 05. Dezember 2009
Im Folgenden veröffentlichten wir Auszüge einer Rede des Premierministers Salam Fayyad, in der er die Europäische Union auffordert, den von der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft eingebrachten Resolutionsentwurf zur Anerkennung Ost-Jerusalems als Hauptstadt des zukünftigen Staates Palästina voranzutreiben. Quelle: Büro des Premiers Salam Fayyad; 04. Dezember 2009
Im folgenden Bericht analysiert Uri Avnery das Verhalten der internationalen Gemeinschaft gegenüber der israelischen Regierung und ihrer Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten. Insbesondere die Nachgiebigkeit gegenüber Israel führe weder zu einem Siedlungsstopp noch zu einer Lösung des Konflikts, so Avnery. Quelle: Berliner Umschau; 01. Dezember 2009
Vor einem Jahr legte FIFA-Chef Blatter den Grundstein - nun ist das Fußballstadion in der palästinensischen Stadt Al Bireh fast fertig. Doch ein Fußballspiel wird hier vielleicht nie stattfinden. Der Stadionbau sei illegal, klagen israelische Siedler und verlangen den Abriss des Stadions. Ein Bericht von Sebastian Engelbrecht. Quelle: Tagesschau; 28. November 2009
In einem Interview mit Alexander Marguier spricht der Publizist Alfred Grosser über die israelische Siedlungspolitik und über die zaghafte internationale Kritik an dieser. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung; 30. November 2009
Am Montag übergab UN-Generalsekretär Ban Ki-moon der Generalversammlung einen Bericht, der die israelischen Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten dokumentiert. Im Folgenden veröffentlichen wir in Auszügen den 15-seitigen Bericht „Israeli practices affecting the human rights of the Palestinian people in the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem“. Quelle: Vereinte Nationen; 16. November 2009
Über die politischen Hintergründe des existenziellen Problems „Wasser“ im Nahen Osten berichtet im Folgenden Sebastian Engelbrecht. Quelle: Deutschlandfunk; 12. November 2009
Die Besatzung Palästinas wirkt sich dramatisch auf die Versorgung der kranker Menschen aus, betroffen sind insbesondere die Kleinsten der Kleinsten. Bernadett Groß hat das einzige palästinensische Krankenhaus für Säuglinge, das Caritas Baby Hospital besucht und berichtet von dort aus über die Arbeit des deutschen Arztes Peter Krieg. Quelle: Mannheimer Morgen; 12. November 2009
Entwicklungshilfe zum Vorzeigen – Eine Pflegeschule in Bethlehem bildet Krankenschwestern auf hohem Niveau aus, Bernadett Groß berichtet. Quelle: Mannheimer Morgen; 12. November 2009
Am 11. November 2004 verstarb der erste Präsident Palästinas, Yassir Arafat. Weltweit würdigt heute das palästinensische Volk seine Person und sein Wirken. Quelle: Generaldelegation Palästinas; 11. November 2009
Im folgenden Beitrag diskutiert Uri Avnery die Zukunft der Friedensverhandlungen, insbesondere mit Blick auf die US-Kehrwendung in der Siedlungsfrage. Quelle: Berliner Umschau; 10. November 2009
Symbol des palästinensischen Leidens: 29 Angehörige der Samouni-Familie starben bei Israels Gaza-Offensive - für UN-Ermittler Goldstone ein Kriegsverbrechen, wie Peter Münch aus Gaza-Stadt berichtet. Quelle: Süddeutsche Zeitung; 04. November 2009
Die palästinensische Nichtregierungsorganisation Riwaq mit Sitz in Ramallah hat sich seit ihrer Gründung 1997 dem Schutz des architektonischen Kulturerbes in Palästina verpflichtet. Seit drei Jahren veranstaltet Riway in Palästina eine Biennale und zeigt den Besuchern diese Werke. Über die 3. Biennale berichtet Sabine Vogel. Quelle: Die Presse; 01. November 2009
Amira Hass ist die einzige israelische Journalistin und die einzige Journalistin weltweit, die den Alltag der Palästinenser lebt, über den sie schreibt. Seit 1977 lebt sie in den besetzten Gebieten und schreibt von dort aus für die linksliberale Tageszeitung Ha’aretz und wurde nun für ihr unerschrockenes Engagement mit dem „2009 Courage in Journalism Award“ ausgezeichnet. Im Folgenden erhalten Sie ihre Dankesrede in der Übersetzung von Ellen Rohlfs. Quelle: tlaxcala; 03. November 2009
Das kleine Dorf Susya, im Süden der Westbank, hat durch Solarenergie endlich Strom bekommen und damit das Leben der Einwohner verändert. Über das palästinensisch-israelische Projekt erzählt Inge Günther in der folgenden Reportage. Quelle: Frankfurter Rundschau; 30. Oktober 2009
Haft auf Verdacht: Israel hat mehr als 300 Palästinenser ohne fairen Prozess eingesperrt. Manche der Häftlinge werden isoliert, stundenlang verhört und bekommen keinen Einblick in das angebliche Belastungsmaterial. Kritik aus dem Ausland blockt die Regierung in Jerusalem ab, wie Christoph Schult zeigt. Quelle: Spiegel Online; 23. Oktober 2009
Im Folgenden erhalten Sie die Antwort von Human Rights Watch auf Robert Bernsteins Kommentar in der New York Times in dem er die Menschenrechtsorganisation aufgrund ihrer Haltung zu Israel kritisiert. Quelle: Human Rights Watch; 21. Oktober 2009
Der Gazastreifen droht im eigenen Abwasser unterzugehen. Bald reicht auch das Trinkwasser nicht mehr aus. Dabei steht Hilfe eigentlich bereit, eine Reportage von Hans-Christian Rößler. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung; 22. Oktober 2009
Am Beispiel des Dorfes Al-Sawya zeigt Nadine Kaufmann auf, wie die israelische Siedlungspolitik die Rechte und Bedürfnisse der Palästinenser ignoriert. Quelle: Junge Welt; 14. Oktober 2009
Ein israelisches pathologisches Institut ist ins internationale Gerede gekommen: Es soll im großen Stil getöteten Juden und vor allem Palästinensern illegal Organe entnommen haben, Joseph Croitoru hat hierzu recherchiert. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung; 13. Oktober 2009
Seit Tagen dürfen Palästinenser den Haram Al-Scharif nicht mehr betreten, 2.000 Polizisten verweigern den Zugang und schüren damit die Gewalt, wie Karin Leukefeld berichtet. Quelle: Junge Welt; 09. Oktober 2009
In der Verschiebung der Entscheidung über den Goldstonebericht sieht Andreas Zumach, UN-Korrespondent in Genf, eine fehlende Gerechtigkeit, die nicht nur eine Friedenslösung verhindert, sondern zugleich ein Rückschlag bedeutet. Quelle: TAZ; 05. Oktober 2009
Derzeit ist palästinensische Freedom Theatre, das in einem Flüchtlingslager in Jenin ansässig ist, in Deutschland unterwegs. Fragments of Palestine heißt die Inszenierung, die Schauspielstudenten unter der Regie von Juliano Mer Khamis zeigen. Sie basiert auf Szenen aus 1001 Nacht und erzählt vom Leben im Lager. Dass Geschichte nie aufhört und mitten durch die Körper geht, weiß Juliano Mer Khamis, Schauspieler und Regisseur, aus eigener Erfahrung. Mit Batool Batool Taleb steht im Norden der Westbank zum ersten Mal seit 35 Jahren eine Frau auf der Bühne. Mit beiden sprach Jacqueline Dieckhoff. Quelle: Der Freitag; 26. September 2009
Im Folgenden berichtet die Journalistin Karin Leukefeld über die verheerende wirtschaftliche und soziale Lage nach Israels Krieg im Gaza-Streifen. Quelle: Junge Welt; 16. September 2009
Durch Unfälle am israelischen Arbeitsplatz sind Hunderte Palästinenser aus dem Gaza-Streifen körperlich behindert. Obwohl sie regelmäßig Beiträge an israelische Sozialkassen geleistet haben, verweigert Israel ihnen die Auszahlung, ein Bericht von Jonathan Cook. Quelle: Zmag; 11. September 2009
Seit Monaten kein Tropfen Regen im Westjordanland. Stattdessen Temperaturen um die 45 Grad im Schatten. Es ist heiß, wie in einem Backofen und an vielen Orten ist Wasser dramatisch knapp, eine Reportage von Oliver Mayer-Rüth. Quelle: Weltspiegel; ARD; 13. September 2009
Sieben Monate nach dem Krieg im Gazastreifen sind dessen Folgen unübersehbar. Israel lässt nur lebensnotwendige Güter über die Grenze. Es blüht der Parallelimport aus Ägypten, ein Bericht von Martin Woker. Quelle: Neue Zürcher Zeitung; 11. September 2009
Ein Knopfdruck und aus Leitungswasser wird ein Sprudelgetränk - so funktioniert Soda-Club. Nun beschäftigen sich Europas höchste Richter mit der Firma aus Israel und urteilen indirekt über die Siedlungspolitik, Matthias Kolb berichtet. Quelle: Süddeutsche Zeitung; 03. September 2009
Am 16. Juli wurde der israelischen Rechtsanwältin und Schriftstellerin Felicia Langer (79) das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse als Anerkennung für ihr Lebenswerk und ihr Engagement «für Frieden und Gerechtigkeit sowie für die Wahrung der Menschenrechte» verliehen. Florian Kaiser sprach mit ihr über Arno Hamburgers Protestaktion. Quelle: Nürnberger Zeitung; 03. September 2009
Israel profitiert von der Besatzung der palästinensischen Gebiete und den internationalen Hilfen für die Palästinenser. Shir Hever spricht mit dem Journalisten Johannes Zang über die Ursachen der sozialen Ungleichheit und die Rolle der Besatzung dabei. Quelle: TAz, 31. August 2009
David Hare schreibt Theaterstücke und Drehbücher. Zu seinen Werken zählen die Stücke "Via Dolorosa", "Stuff Happens", "Zeitfenster" und "Gethsemane". Der vorliegende Text ist die Bearbeitung eines Monologes, der vom Autor am 12. März 2009 im Royal Court Theater in London uraufgeführt wurde. Quelle: Frankfurter Rundschau; 01. September 2009
Sie hausen in Zeltstädten, leiden an den physischen und seelischen Wunden des Krieges: Sieben Monate nach dem Waffenstillstand im Gaza-Streifen leben viele Menschen nach wie vor im Elend. Manche fügen sich apathisch in ihr Schicksal wie Ulrike Putz nach einem Besuch in Beit Lahia berichtet. Quelle: Der Spiegel; 30. August 2009
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sieht ermutigende Zeichen im Nahost-Friedensprozess, er pocht aber auch auf einen Stopp des israelischen Siedlungsbaus. Die USA haben den Verhandlungen neue Nahrung gegeben, weil Präsident Barack Obama durch seinen Sondergesandten alle Fragen ansprechen lässt. Israel müsse jetzt eine förderliche Atmosphäre für kontinuierliche Verhandlungen schaffen, sagte Ban im Interview mit Journalisten Alexandra Föderl-Schmid und Julia Raabe der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ am Rande des Europa-Forums im Tiroler Alpbach. Quelle: Der Standard; 31. August 2009
Der Alltag in Israel lässt die hehren "Gebete für den Frieden" obszön erscheinen: Die Siedlungspolitik geht ungehindert weiter, während der Bürokratie-Dschungel die Palästinenser in Schach hält, eine Analyse von Slavoj Zizik, Philosoph und International Director des Birkbeck Institute for the Humanities an der University of London. Quelle: Frankfurter Rundschau; 28. August 2009
In seinem Kommentar geht Martin Woker der Frage nach, inwiefern eine Aufteilung des „Heiligen Landes“ in einen palästinensischen und israelischen Staat heute noch realisierbar sein kann. Quelle: Neue Zürcher Zeitung; 28. August 2009
In der Kleinstadt Bilin in der Westbank wehren sich die Bewohner friedlich gegen die Landenteignung durch Israel, das die Regierung die Mauer durch die Kleinstadt baute und damit die Bewohner von ihren Feldern trennte. Susanne Knaul berichtet im Folgenden über die wöchentlichen Proteste. Quelle: TAZ; 27. August 2009
Israels Regierung verteidigt das «natürliche Wachstum» illegaler jüdischer Siedlungen. Den Beduinen im eigenen Land entzieht sie derweil die Lebensgrundlagen wie Marlène Schnieper nach ihrem Besuch in der Wüste Negev berichtet. Quelle: Der Bund; 27. August 2009
In Hebron – einer Stadt voller Hass – setzt sich Ilan Fathi für das Recht der Palästinenser ein, Nissrine Messaoudi berichtet. Quelle: Neues Deutschland; 26. August 2009
Im Folgenden erhalten Sie ein, an die Anwältin Felicia Langer gerichtetes Schreiben der Vertreter von arabischen und palästinensischen Vereinen in Berlin, in dem sie Langer für ihren unermüdlichen Kampf gegen das Unrecht danken. Quelle: Arabische und palästinensische Vereine in Berlin; 02. August 2009
Ein halbes Jahr nach dem Ende des Gaza-Kriegs leiden die Palästinenser in dem Küstenstreifen noch immer unter den Folgen und Israels Blockade. Über ihr Leben berichtet im Folgenden Martin Gehlen. Quelle: Die Zeit; 11. August 2009
Der palästinensische Dichter Mahmoud Darwish galt als die poetische Stimme der Palästinenser. Jetzt ist sein Langgedicht "Der Würfelspieler" in einer deutsch-arabischen Ausgabe erschienenen Stefan Weidner hat Darwishs literarisches Testament gelesen. Quelle: Qantara; 11. August 2009
Mehr als 1.000 Wohnungen müssten in Ost-Jerusalem Jahr für Jahr gebaut werden. Doch die israelische Stadtverwaltung verweigert den Palästinensern die Genehmigung, eine Reportage von Sandra Fejjeri. Quelle: Der Freitag; 08. August 2009
Vera Brandner und Susanne Knaul erzählen in ihrer Reportage von den palästinensischen Familien in Sheikh Jarrah in Ostjerusalem, die die israelische Regierung aus ihren Häusern verjagt hat, um Platz für die Siedler zu schaffen. Quelle: Die Presse; 08. August 2009
Am Freitag gibt das Orchester West-Eastern Divan unter dem Dirigenten Daniel Barenboim in Genf ein Konzert und will mit diesem und zahlreichen weiteren hier in Europa für Ost-Jerusalem als Kulturhauptstadt werben. Quelle: N-TV; 06. August 2009
Israel verlangt für möglichen Siedlungsbaustopp Absage an arabischen Friedensplan von 2002 und die US-Regierung unterstützt diesen Kurs. Eine Analyse von Knut Mellenthin. Quelle: Junge Welt; 04. August 2009
Am Sonntag und Montag verstarben nach langer Krankheit die langjährigen PLO-Mitglieder Shafik Al-Hout und Dr. Samir Ghoshe. Die Generaldelegation Palästinas legt am Dienstag, 04. August und am Mittwoch, 05. August von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein Kondolenzbuch aus. Quelle: Generaldelegation Palästinas; 03. August 2009
Aufregung beim Zentralrat der Juden und bei Spiegel online über die Auszeichnung der Israel-Kritikerin Felicia Langer durch den Bundespräsidenten. Eine Dekodierung von Moshe Zuckermann. Quelle: Junge Welt; 24. Juli 2009
Der italienische Hornist Alessio Allegrini will mit der Kraft der Musik die Gesellschaft verändern. Deshalb hat er gemeinsam mit Profi-Musikern aus mehreren Ländern das Netzwerk "Musiker ohne Grenzen" gegründet. Corina Kolbe berichtet. Quelle: Tagesspiegel; 23. Juli 2009
Beim Siedlungsbau hat Israel viele Versprechen gegenüber der internationalen Gemeinschaft nicht eingehalten. Nun ist Washington ernsthaft verstimmt. Von Hans-Christian Rößler. Quelle: FAZ; 20. Juli 2009
Am 09. November wird das „Fest der Freiheit“ am Brandenburger Tor in Berlin an den 20. Jahrestag des Mauerfalls erinnern. Ein Teil der Inszenierung ist die „Dominoaktion“, eine Installation aus Nachbildungen der Mauersteine. Jugendliche und Künstler aus Deutschland und den Ländern, die an diesem Projekt teilnehmen, gestalten diese mehr als 1.000 Steine. Aus den Steinen entsteht dann eine symbolische Grenzlinie und mithilfe des Dominoeffekts wird sie zum Einsturz gebracht. Und an diesem Projekt nehmen auch Künstler und Jugendliche aus Palästina teil, wie Inge Günther berichtet. Quelle: Berliner Zeitung; 17. Juli 2009
Nach großen Anstrengungen und Hürden erreichte der bisher größte von US-Friedensgruppen organisierte Hilfskonvoi den abgeriegelten Gaza-Streifen. Von dem Durchbruch und der Reise der Aktivisten berichtet Rüdiger Göbel. Quelle: Junge Welt; 17. Juli 2009
Am Mittwoch stellt die israelische Organisation „Breaking the Silence“ ihren Bericht über den Krieg in Gaza vor. Die 112-seitige Dokumentation basiert auf über 50 Zeugenaussagen israelischer Soldaten und Offizieren. Auch sie berichten über die Anwendung exzessiver Gewalt. Ein Bericht von Inge Günther. Quelle: Frankfurter Rundschau; 15. Juli 2009
Das „Israelische Komitee gegen Häuserzerstörung“ ist eine israelische Bürgerrechtsgruppe in Jerusalem, die sich für die Rechte von Palästinensern in den besetzten Gebieten einsetzt. Hauptanliegen der Proteste und gewaltfreien Aktionen der Gruppe sind das Aufzeigen von Menschenrechtsverletzungen, Verhinderung von Häuserzerstörungen sowie deren Wiederaufbau und ein eigenständiger, gleichberechtigter palästinensischer Staat. Gegründet wurde die Organisation von Jeff Halper, ehemaliger Professor für Anthropologie an der Ben-Gurion-Universität. Das Komitee wird finanziert sich aus Spenden und wird von der Europäischen Kommission unterstützt. Mit ihm sprach Jürgen Rose. Quelle: Neue Rheinische Zeitung; 15. Juli 2009
Schon seit Juni 2007 sind die Palästinenser im Gazastreifen eingeschlossen und viele Jugendliche haben die Region noch nie verlassen: ein Art Gefängnis ohne Arbeit, ohne Chancen. Als einziges Tor zur Welt dient das Internet. Bettina Marx berichtet über das Leben dieser jungen Menschen. Quelle: Deutsche Welle; 11. Juli 2009
Unter dem Deckmantel „Made in Israel“ werden auf europäischen Märkten Waren aus den israelischen Siedlungen in der besetzten Westbank verkauft. Dieser Verkauf ist rechtswidrig, da er im Widerspruch zum europäisch-israelischen Assoziationsabkommen steht. Quelle: Generaldelegation Palästinas; 09. Juli 2009
Im Juni 2002 begann Israel mit dem völkerrechtswidrigen Bau der Mauer innerhalb der besetzten Westbank sowie um Ost-Jerusalem. Diesen erklärte der Internationale Gerichtshof am 09. Juli 2009 als illegale Handlung und forderte Israel auf, diesen unverzüglich zu beenden. Doch bis heute setzt die Regierung den Bau ungehindert fort. Ein Rückblick von Rüdiger Göbel. Quelle: Junge Welt; 09. Juli 2009
Von der Mauer, israelischen Siedlungen und Militärzonen in die Enge getrieben, sehen sich die Beduinen im Osten Jerusalems zunehmend ihrer Lebensgrundlage beraubt. Über ihr Leben berichtet Marlène Schnieper. Quelle: Wochenzeitung; 09. Juli 2009
Eine Ausstellung in einer arabisch-israelischen Kleinstadt, mit Künstlern aus Deutschland, Palästina und Israel - kann so ein Projekt überhaupt gut gehen? Durchaus! Cornelia Rabitz erklärt, warum dies beim Projekt "29 Kilometer" der Fall ist. Quelle: Quantara; 08. Juli 2009
Landwirtschaft ist das Rückgrat der palästinensischen Wirtschaft. Wichtigstes Exportmittel ist das Olivenöl. Doch Bauern in abgelegenen Gegenden haben Probleme, Käufer zu finden. Hilfe bietet eine Fairtrade-Organisation. Diana Hodali berichtet. Quelle: Der Standar; 07. Juli 2009
Der palästinensische Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Bethlehem, Sami Adwan und der israelische Psychologe Dan Bar-On haben gemeinsam ein Schulbuch erarbeitet, in dem die palästinensische und die israelische Sichtweise des Konfliktes zu Wort kommen. Arnfried Schenk berichtet im Folgenden über die Entstehungsgeschichte des Buches. Quelle: Quantara; 02. Juli 2009
Ein halbes Jahr nach dem Krieg hat der Wiederaufbau im Gaza-Streifen immer noch nicht begonnen, denn Israel blockiert die Lieferung von Baumaterialien. Über die Nachkriegszeit in Gaza und das Leben der Menschen berichtet Susanne Knaul. Quelle: TAZ; 01. Juli 2009
Die israelische Marine hat das Boot „Geist der Menschlichkeit“, das Hilfsgüter in den Gaza-Streifen transportieren wollte, gestoppt. Unter Androhung von Waffengewalt forderte die Marine die Besatzung auf, umzukehren. Ein Bericht von Karin Leukefeld. Quelle: Junge Welt; 01. Juli 2009
Noch bis Ende November läuft die Biennale von Venedig, und noch nie sind die arabischen Länder dabei so stark beachtet worden wie in diesem Jahr. Vor allem solche, die zum ersten Mal dabei sind, so wie Palästina. Ein Bericht von Werner Bloch. Quelle: Deutsche Welle; 25. Juni 2009
Amerika darf nicht mehr akzeptieren, dass Israel seinen Gründermythos auf die Siedlungen in den besetzten Gebieten überträgt, fordert der Historischer Tony Judt in einem Gastbeitrag der Süddeutsche Zeitung. Quelle: Süddeutsche Zeitung; 25. Juni 2009
Dem palästinensischen Theater- und Filmregisseur Samieh Jabbarin wird vorgeworfen, am Tag der Knesset-Wahlen einen Kommandeur des israelischen Grenzschutzes angegriffen zu haben. Beweise konnten dafür nicht erbracht werden. Dennoch wird der israelische Staatsbürger im Anschluss an eine 16-tägige Haft seit fast vier Monaten in seinem Elternhaus in Umm al Fahm festgehalten, weit ab von seinem Wohnort Jaffa. Dort engagiert sich Jabbarin seit Jahren mit friedlichen Protesten gegen die Vertreibung der arabischen Bevölkerung – Aktionen, die den israelischen Behörden ein Dorn im Auge sind. Mit Samieh Jabbarin telefonierte Susann Witt-Stahl. Quelle: Neues Deutschland; 24. Juni 2009
Wasser gehört zu den wichtigsten und schwierigsten Ressourcen, die es global zu verteilen gilt. Im Palästinakonflikt ist die Wasserproblematik weiter ungelöst. Statt Wasser als Kriegsgrund zu betrachten, sollte es zur Kooperation zwischen den betroffenen Ländern führen. Quelle: Neue Zürcher Zeitung; 23. Juni 2009
Von dem Engagement palästinensischer Flüchtlinge Gaza-Streifen auf der Mittelmeerinsel Zypern für die Menschen im Gaza-Streifen berichtet Karin Leukefeld in ihrer Reportage. Quelle: Neues Deutschland; 23. Juni 2009
Häuser von Palästinensern werden auch am „Internationalen Tag des Flüchtlings“ (20. Juni) zerstört und die Vertreibung des palästinensischen Volkes weiter fortgesetzt. Über die anhaltende israelische Zerstörungspolitik berichtet im Folgenden Karin Leukefeld. Quelle: Junge Welt; 22. Juni 2009
Israels Premierminister hat diese Woche nur so getan, als ginge er auf die Palästinenser zu – wer will, kann das leicht erkennen, kommentiert Abdallah Frangi, Leiter der außenpolitischen Abteilung der Fatah, in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung. Quelle: Süddeutsche Zeitung; 20. Juni 2009
Vor gut einer Woche besuchte Henning Mankel Palästina und Israel. Er gehörte zu einer Schriftstellerdelegation mit Vertretern aus verschiedenen Kontinenten. Sie sollten an einer palästinensischen literarischen Konferenz teilnehmen. Die Einweihung sollte im Palästinensischen Nationaltheater in Jerusalem stattfinden. Gleich nachdem die Delegation sich versammelt hatte, kam schwer bewaffnetes israelisches Militär und Polizei und teilte ihnen mit, dass sie sie zu stoppen gedächten. Auf die Frage warum, kam als Antwort: „Sie sind ein Sicherheitsrisiko.“
Im Folgenden erhalten Sie Mankels Erfahrungsbericht in der Übersetzung von Einar Schlereth. Quelle: Tlaxcala; 12. Juni 2009
An die Reise des US-Präsidenten Barack Obamas in den Nahen Osten sind große Hoffnungen geknüpft. Es wird erwartet, dass er die Friedensverhandlungen aus der Sackgasse führt und Gespräche auf Basis der Zwei-Staaten-Lösung forciert. Doch kann das Konzept der Zwei Staaten heute noch aufgehen? Eine Analyse von Bettina Marx. Quelle: Deutsche Welle; 03. Juni 2009
Im Rahmen der jährlichen Wirtschaftskonferenz des Nah- und MittelOstvereins e.V. (Numov) stellt der Generaldelegierte Palästinas, Hael Al-Fahoum, die wirtschaftlichen Strukturen innerhalb der besetzten Gebiete vor. Dabei analysiert er das vorhandene Potenzial, das jedoch infolge der Besatzung kam genutzt werden kann. Quelle: Hael Al-Fahoum, Generaldelegierter Palästinas; 29. Mai 2009
Weil Israel seine Blockade Gazas aufrechterhält, müssen sich die Menschen dort Häuser aus Lehmziegeln bauen. Und vor den Zeltlagern legen sie Gemüsebeete an. Über den versuchten Hausaufbau berichtet Inge Günther. Quelle: Badische Zeitung; 28. Mai 2009
Israels Premierminister Netanjahu will ungeachtet aller Appelle der USA die bestehenden Siedlungen im Westjordanland weiter ausbauen. Das geht einher mit der massiven Zerstörung palästinensischer Wohnviertel. Ein Bericht von Bettina Marx Quelle: Deutsche Welle; 25. Mai 2009
Amira Hass ist die einzige israelische Journalistin, die den Alltag der Palästinenser in den besetzten Gebieten lebt und auch darüber schreibt. Ihr folgender Artikel in der Übersetzung von Ellen Rohlfs erzählt von persönlichen Schicksalen des Krieges in Gaza. Quelle: Scharf links; 20. Mai 2009
Als „schwarze Periode“ in der modernen Geschichte des palästinensischen Volkes beschreibt das palästinensische Statistikamt die Nakba. Vor 61 Jahren wurden 85 Prozent der palästinensischen Gesamtbevölkerung aus dem historischen Palästina vertrieben. Israelische Terrororganisationen töteten 15.000 Menschen und zerstörten 531 Städte und Dörfer. Anlässlich des Gedenktages dokumentieren wir einen Bericht des Palästinensischen Statistikamts, der die Auswirkungen der Nakba auf das palästinensische Volk aufzeigt. Quelle: Palästinensisches Statistikamt; 15. Mai 2009
Ashraf Sahwiel ist Kulturjournalist und auch selbst künstlerisch tätig. Außerdem ist er Leiter des Künstlerzentrums von Gaza. Über Kulturarbeit in einem Land unter Bombenkrieg und fast totaler israelischer Blockade sprach mit ihm Susann Witt-Stahl. Quelle: Neues Deutschland; 15. Mai 2009
Während der dreiwöchigen israelischen Angriffe auf den Gaza-Streifen tötete und verletzte die Armee nicht nur Tausende Zivilisten, zerstörte die gesamte Infrastruktur, sondern richtete auch die gesamte Natur des heutigen Katastrophengebiets zugrunde. Über das Kriegsopfer Ökologie spricht im Folgenden Erin Cunningham. Quelle: Junge Welt; 12. Mai 2009
1.5 Millionen Palästinenser befinden sich im schmalen Gaza-Streifen in einer unerträglichen humanitären Situation. Israel blockiert jegliche Hilfeleistungen, sodass es nicht nur an Lebensmitteln mangelt, sondern auch der Wiederaufbau nicht erfolgen kann. John Holmes, Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator, diskutiert in einem Gastbeitrag der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ die drastischen Auswirkungen der israelischen Blockade, die nun mehr die gesamten Lebensbereiche betreffen. Quelle: Der Standar; 09. Mai 2009
Der Israeli Jeff Halper ist ein Gegner der israelischen Siedlungspolitik in den besetzten palästinensischen Gebieten. Sein Engagement für eine Aussöhnung zwischen Palästinensern und Israelis wurde am Samstag mit dem Immanuel-Kant-Weltbürger-Preis in Freiburg ausgezeichnet. Mit ihm sprach Annemarie Rösch. Quelle: Badische Zeitung; 09. Mai 2009
In einem Interview mit Oliver Händler diskutiert Tayseer Khaled, Mitglied des Exekutivkomitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), die Gründe, warum zu diesem Zeitpunkt keine Gespräche mit Israel möglich sind. Solange Israel die Zwei-Staaten-Lösung nicht anerkenne, solange könne auch nicht verhandelt werden. Quelle: Neues Deutschland; 04. Mai 2009
Die Stadt Jenin in der Westbank gilt als "Hochburg des Terrorismus". 2008 haben sich zwei Palästinenser und ein Deutscher zusammengetan, um dieses Image Lügen zu strafen und in Jenin ein Zeichen des Friedens zu setzen: Sie wollen ein altes Kino wieder aufbauen. Im Berliner Radialsystem wurde das Projekt vorgestellt, ein Bericht von Sophie Diesselhorst. Quelle: Cicero; 24. April 2009
Im Folgenden dokumentieren wir die Rede von Premierminister Salam Fayyad, die er am 15. April 2009 in Ramallah anlässlich des ersten Jahrestages der FNMD (Facility New Market Development) hielt. Quelle: Büro des Premierministers, Ramallah; 15. April 2009
Engagement für Frieden und Gerechtigkeit bestraft: Der Theater- und Filmregisseur Samieh Jabbarin steht in Israel unter Hausarrest, ein Bericht von Karin Leukefeld. Quelle: Junge Welt; 15. April 2009
Während der dreiwöchigen israelischen Aggressionen im Gaza-Streifen hat die israelische Armee Rettungskräfte und Krankenhäuser angegriffen sowie die medizinische Versorgung von Verwundeten verzögert. Zu diesem Schluss kommt eine unabhängige Expertenkommission, die Ende Januar eine Woche lang im Gaza-Streifen eine Untersuchung durchführte. Am Montag wurde der 92-seitige Bericht vorgestellt, über den Karin Leukefeld im Folgenden berichtet. Quelle: Junge Welt; 07. April 2009
In Bustan, dem „Gartenviertel“ des Ostjerusalemer Stadtbezirks Silwan, sollen für den Ausbau eines archäologischen Vergnügungsparks rund 1500 PalästinenserInnen aus 88 Häusern vertrieben werden. Silwan, ein ärmlicher, seit Jahrhunderten von PalästinenserInnen bewohnter Stadtbezirk, liegt am Südlichen Abhang der Altstadt von Jerusalem unterhalb der Aksa-Moschee und der Klagemauer. Die Häuser stehen über Schichten von Kulturresten der Kanaaniten, Juden, Perser, Griechen, Römer, Byzantiner, Muslime, Kreuzritter und Ottomanen. Quelle: Fair Unterwegs; 26. März 2009
In der Negevwüste leben heute 145000 Beduinen. Mehr als die Hälfte leben in 45 Dörfern, die von Israel jedoch nicht anerkannt werden. Die Bevölkerung ist für die Behörden nicht existent. Abgeschnitten von der gesamten Infrastruktur leben sie ein Leben geprägt von ständiger Angst, wie folgende Reportage erzählt. Quelle: medico international; 01. April 2009
In einem Gastbeitrag der Washington Post analysiert Chefunterhändler Saeb Erekat die Faktoren, die zu einer erfolgreichen Wiederbelebung der Friedensverhandlungen vonnöten sind. Ohne einen eindeutigen Friedenswillen der künftigen Regierung Israels und die Umsetzung der Abkommen werden mögliche Friedensverhandlungen an Glaubwürdigkeit verlieren. Quelle: Washington Post; 28. März 2009
In einem Gastbeitrag in Le Monde Diplomatique diskutiert Richard Falk, UN-Beauftragter für Menschenrechte in den besetzten Gebieten, die beschränkten Möglichkeiten der internationalen Gemeinschaft, das Völkerrecht durchzusetzen. Quelle: Le Monde Diplomatique; 13. März 2009
Dschenin ist eine palästinensische Stadt im israelisch besetzten Westjordanland, die mit etwa 36 000 Einwohnern auch ein angrenzendes Flüchtlingslager umfasst. Dieses wurde 1953 für aus der Heimat geflohene oder vertriebene Palästinenser gegründet. Im Flüchtlingslager allein leben rund 12 000 Flüchtlinge, etwa 42 Prozent der Einwohner sind unter fünfzehn Jahre alt. Quelle: Zenith Online; 26. März 2009
Eine Ausstellung im Österreichischen Hospiz in Jerusalem dokumentiert das Alltagsleben einer palästinensischen Familie in einem abgeriegelten Dorf. Quelle: Katholische Presseagentur Österreich; 26. März 2009
Für Israel ist es ein Anti-Terror-Bollwerk, für Palästinenser eine Mauer der Apartheid. Die gewaltige Sperranlage zwischen ihnen symbolisiert den Nahost-Konflikt. Zwei junge Araber verschönern sie in Akkordarbeit - mit Botschaften aus aller Welt. Eine Reportage von Christian Salewski. Quelle: Spiegel Online; 25. März 2009
Krankenwagen unter Beschuss, Kinder als menschliche Schutzschilde - gegen die israelische Armee werden neue Vorwürfe laut. Im Gaza-Krieg soll sie sich nach Recherchen des "Guardian" Kriegsverbrechen schuldig gemacht haben. Auch in einem Uno-Report werden schwere Vorwürfe erhoben. Quelle: Spiegel Online; 24. März 2009
Die israelische Militäroperation „Gegossenes Blei“ hinterließ nicht nur Tod und Verwüstung, sondern zeigt darüber hinaus noch ein ganz anderes Bild der Verhaltensweisen der israelischen Soldaten. Denn diese sprühten mit dem Tode drohende und rassistische Parolen an die Wände der palästinensischen Wohnhäuser, wie die israelische Journalistin Amira Hass im Folgenden berichtet. Quelle: ZMAG; 17. März 2009
Wahllos tötete und verletzte die israelische Armee im Gaza-Streifen Tausende Zivilisten, willkürlich zerstörten die Truppen die gesamte Infrastruktur. Zum ersten Mal wurden nun unzensiert Berichte über die Grausamkeiten israelischer Soldaten veröffentlicht, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Ulrich Putz von Spiegel Online berichten. Quelle: FAZ; 20. März 2009/Spiegel Online; 20. März 2009
Zwei Monate nach dem Krieg im Gazastreifen klagen Hilfsorganisationen weiter über Hürden bei ihrer Arbeit für die schwer getroffene Zivilbevölkerung. Hilfslieferungen würden lange an den Grenzen des abgeriegelten Gebiets aufgehalten, sagt die Generalsekretärin von Caritas Jerusalem und palästinensische Christin Claudette Habesch im Interview mit Gabie Fröhlich von der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Für viele Güter gebe es gar keine Genehmigung. Quelle: Katholischen Nachrichten-Agentur ; 17. März 2009
Rachel Corrie war 23 Jahre alt, als sie im 16. März 2003 in Rafah im südlichen Gaza-Streifen von einem israelischen Bulldozer D9 überfahren und tödlich verletzt wurde. Der gepanzerte Bulldozer war dabei, ein Haus eines palästinensischen Arztes niederzureissen, woran ihn die junge Friedensaktivistin mit weiteren Mitgliedern der Internationalen Solidaritätsbewegung zu hindern suchte. Sechs Jahre später gedenken und würdigen ihre Eltern Cindy und Craig Corrie die mutige Arbeit ihrer Tochter. Quelle: ZMAG; 17. März 2009
„Wir haben ein Land aus Worten“, heisst es in einem berühmten Gedicht des palästinensischen Lyrikers Mahmud Darwish. Der folgende Beitrag von Fakhri Saleh geht der Wechselwirkung nach, die der Verlust der Heimat in der Literatur und der Selbstwahrnehmung der Palästinenser zeigt. Quelle: Neue Zürcher Zeitung; 14. März 2009
Azzam Shawa ist Sozialarbeiter und leitet die sozialen Dienste der Palestinian Medical Relief Society (PMRS) im Gaza-Sreifen. Finanziell unterstützt durch die Hilfsorganisation medico international schwärmte sein Team mit Beginn der israelischen Angriffe aus, vor allem in den besonders betroffenen Gebieten. Über die beginnenden Rehabilitationsmaßnahmen spricht Shawa mit medio international. Quelle: medico international; 11. März 2009
Gemeinsam mit der Moderatorin Susanne El Khafif diskutieren die beiden Journalisten Carsten Kühntopp und Clemens Verenkotte die Optionen und Perspektiven für einen Friedensprozes in Nahost. Quelle: Deutschlandfunk; 09. März 2009
Am Samstag kündigte Premierminister Salam Fayyad seinen Rücktritt an. Zurücktreten werden auch alle Minister seiner Regierung, sobald sich die Regierung des nationalen Konsens auf eine entsprechende Zusammensetzung einigt. Im Folgenden erhalten Sie die Stellungnahme von Premier Fayyad zu seinem Rücktrittsgesuch in englischer Sprache. Quelle: Büro des Premierministers; 07. März 2009
In Kooperation mit der Hilfsorganisation medico international organisiert die Tageszeitung „taz“ Studienreisen ganz anderer Art. Das neue Programm bietet auch zwei Reisen nach Palästina (8. – 17. Mai und 18. – 27. Oktober 2009) an. Stationen sind die Städte Ramallah, Jenin, Jericho, Jerusalem, Bethlehem und Hebron. Quelle: taz; 06. März 2009
Norman Paech, Abgeordneter der LINKEN, kehrte Anfang der Woche aus dem Gaza-Streifen zurück. Über seinen Besuch spracht der außenpolitische Sprecher der LINKEN mit Roland Etzel. Quelle: Neues Deutschland; 04. März 2009
Avigdor Liebermann ist ein Schläger und Volksverhetzer. Benjamin Netanjahu sollte sich schämen, wenn er sich auch nur vorübergehend mit ihm einlässt. Eine Analyse von Christopher Hitchens. Quelle: Frankfurter Rundschau; 04. März 2009
Im Folgenden erhalten Sie die in englischer Sprache verfasste Rede von Premierminister Salam Fayyad, die er anlässlich der internationalen Geberkonferenz am 02. März im ägyptischen Sharm El-Sheikh gehalten hat. Quelle: Generaldelegation Palästinas; 03. März 2009
Im Folgenden stellen wir Ihnen die Ergebnisse der internationalen Geberkonferenz für den Wiederaufbau des von Israel zerstörten Gaza-Streifens vor. Im Anschluss erhalten Sie den von Premierminister Salam Fayyad ausgearbeiteten Plan zum Wiederaufbau, der die Grundlage der Konferenz im ägyptischen Sharm El-Sheikh bildete und von Präsident Mahmoud Abbas sowie von Premier Fayyad vorgestellt wurde. Quelle: Quelle: Generaldelegation Palästinas; 03. März 2009
Im Folgenden dokumentieren wir ein Memo der Europäischen Kommission zum Thema „Die EU und der Nahost-Friedensprozess“. Die Europäische Kommission bestätigt in diesem Dokument die Zwei-Staaten-Lösung mit einem unabhängigen, demokratischen, lebensfähigen palästinensischen Staat, der in friedlicher Nachbarschaft mit den Staaten in der Region zusammenlebt. Das vierseitige Memo stellt die europäische Politik, Positionen und die zu ergreifenden Maßnahmen dar. Behandelt werden die Themen Grenzen, Siedlungen, Jerusalem, palästinensische Flüchtlinge und Sicherheit. Quelle: Europäische Union; 27. Februar 2009
Trotz der Wirtschaftskrise im eigenen Land wollen die USA 900 Millionen Dollar für den Wiederaufbau des Gaza-Streifens bereitstellen. Wichtiger als finanzielle Hilfe sei jedoch politischer Druck auf Israel, sagt der palästinensische Ökonom Omar Schaban in einem Interview mit Ulrike Putz. Quelle: Spiegel Online; 28. Februar 2009
Im Folgenden englischsprachigen Artikel diskutieren die Journalisten Haidar Eid and Neta Golan die Hintergründe der israelischen Politik, die entgegen international getroffenen Zusagen, weiter auf die Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung ausgerichtet ist. Quelle: The Palestine Chronicle; 25. Februar 2009
Die israelische Ölfirma Dor Alon verknappt die Energie in Gaza. Und Brüssel zahlt Millionen Euro dafür wie David Cronin berichtet. Quelle: Junge Welt; 26. Februar 2009
Eine Internationale Kampagne ruft zum Boykott, zum Investitionsstopp und zu Sanktionen gegen Israel auf. Aktion soll helfen, ein Ende der Besatzung zu erreichen. Ein Bericht von Martin Forberg. Quelle: Junge Welt; 26. Februar 2009
Auf einer Informationsveranstaltung des in Washington D.C. ansässigen „Palestine Center” zu den Entwicklungen in Israel nach den Wahlen und mit dem Fokus auf die israelischen Siedlungen in der besetzten Westbank und Ost-Jerusalem, skizziert der Journalist Gershom Gorenberg die Geschichte des „Unternehmen Siedlung“ und zeigt die Gründe auf, warum Israel den Siedlungsbau weiter fortsetzt. Die Siedlungen mit ihren 470.000 Siedlern, so Gorenberg, seien das Haupthindernis für den Frieden. Folglich müsse der diplomatische Prozess mit einem Ende der Gewalt und des Siedlungsbaus einhergehen. Diese beiden Forderungen stellen den Ausgangspunkt für eine US-Beteiligung, insbesondere im Hinblick auf den nach den israelischen Wahlen erfolgten Rechtsruck, dar. Quelle: The Palestine Center; 20. Februar 2009
medico international berichtet in der folgenden Reportage über israelische Künstler und auf welche Weise sie mit den Bildern des Gazaer Photographen Shareef Sarhan interagieren. Quelle: medico international; 20. Februar 2009
Der Nahostkonflikt und der Kampf um die Heimat begleiten Dr. Aref Hajjaj Zeit seines Lebens. Über seine „ständigen Begleiter“ erzählt er in seinem folgenden Erfahrungsbericht. Quelle: Palästina-Forum; 23. Februar 2009
Sebastian Gehrmann berichtet in der folgenden Reportage über den seit mehr als vier Jahren andauernden Kampf der Einwohner von Bil’in gegen die völkerrechtswidrige Mauer. Quelle: Frankfurter Rundschau; 20. Februar 2009
Mit brutaler Gewalt marschierte die israelische Besatzungsarmee in das Dorf Jayyous, in der Westbank ein und erklärte das Gebiet zur „militärischen Zone“. Im Folgenden berichtet Sophia Deeg über die aggressiven und rücksichtlosen Angriffe auf die Einwohner des Dorfes. Quelle: Junge Welt; 20. Februar 2009
Freitag, 16. Januar 2009: Im Gaza-Streifen schießen israelische Soldaten auf einen Palästinenser und seine beiden Söhne. Der eine ist sofort tot. Der andere verblutet langsam in den Armen des Vaters. Kein Arzt darf helfen – Chronik eines unbegreiflichen Todes. Eine Reportage von Carolin Emcke. Quelle: Die Zeit; 12. Februar 2009
Im Folgenden geben „medico international“ und seine palästinensischen und israelischen Partnerorganisationen einen Überblick über ihre Arbeit im Gaza-Streifen. Quelle: medico international; 03. Februar 2009
In seiner letzten Reportage im Rahmen der dreiteiligen Serie „Ein Blick hinter die Mauer, die das Heilige Land trennt“, berichtet Steffen Heinzelman über die Stadt Hebron und ihre Bewohner. Quelle: Süddeutsche Zeitung; 09. Februar 2009
Eine Schnellstraße, die viele bremst: Die 443 zwischen Lod und Jerusalem schneidet viele Palästinenser vom Leben ab. Nach Israel kommt, wer eine Arbeitserlaubnis hat - oder ein Schlupfloch kennt. Die zweite Reportage der dreiteiligen Serie „Ein Blick hinter die Mauer, die das Heilige Land trennt“ von Steffen Heinzelmann. Quelle: Süddeutsche Zeitung; 06. Februar 2009
Mit seiner Reportrage „Dorf der Dornen“ leitet Steffen Heinzelmann die dreiteilige Serie „Ein Blick hinter die Mauer, die das Heilige Land trennt“ der Süddeutschen Zeitung ein. Er berichtet heute von dem gewaltlosen Widerstand gegen die Mauer der Einwohner der in der Westbank liegenden Kleinstadt Ni’lin. Quelle: Süddeutsche Zeitung; 06. Februar 2009
Die libanesische Rechtsanwältin Dr. May El Khansa reichte mit spanischen Kollegen am Montag bei Internationalen Strafgerichtshof Klage gegen den Staat Israel ein - wie Jürgen Cain Külbel im Folgenden berichtet. Quelle: Junge Welt; 10. Februar 2009
Eine palästinensische Familie wird von israelischen Sodaten in ein Haus gelockt, dann wird das Gebäude unter Beschuss genommen. 22 Menschen sterben. Sogar das Rote Kreuz spricht von einem Kriegsverbrechen. Eine Reportage von Silke Mertins aus Gaza-Stadt. Quelle: Financial Times; 05. Februar 2009
Die palästinensischen und israelischen medico-Partnerorganisationen führen ihr Nothilfeprogramm im Gaza-Streifen fort. Die „Palestinian Medical Relief Society“ versorgt Verletzte in ihren Kliniken und verteilt Decken, Matratzen und Wasser. Die „Ärzte für Menschenrechte – Israel“ schicken notwendige Medikamente. Darüber hinaus unterstützen mehrere israelische Ärzte ihre palästinensischen Kollegen in Gaza. medico international unterstützte die Nothilfe seiner Partnerorganisationen für den Gaza-Streifen bisher mit 174.000 Euro. Über die Arbeit und die jetztige Lage im Gaza-Streifen handelt folgender Bericht. Quelle: medico international; 03. Februar 2009
Seit 1991 kosteten die Konflikte im Nahen Osten die Wirtschaft über neun Billionen Euro. Das Pro-Kopf-Einkommen in der Region könnte fast doppelt so hoch sein, darüber berichtet im Folgenden die österreichische Tageszeitung „Die Presse“. Quelle: Die Presse; 27. Januar 2009
Nabila Espanioly ist israelische Staatsbürgerin palästinensischer Nationalität und lebt in Nazareth. 1989 gründete sie das »Frauenzentrum Al-Tufula«. Sie ist gleichfalls Gründungsmitglied des in Haifa ansässigen Mossawa-Zentrums zur Förderung der Rechte arabischer Bürger in Israel. 2003 erhielt sie in Anerkennung ihrer Bemühungen um die Förderung der Menschenrechte im Nahen Osten den Aachener Friedenspreis. Mit ihr sprach Roland Etzel. Quelle: Neues Deutschland; 23. Januar 2009
Es gibt kaum Zweifel daran, dass Israel im Gaza-Krieg Phosphorgranaten eingesetzt hat. Ärzte behandelten Opfer, deren Verletzungen ihnen "völlig neu waren". Ein Bericht von Karim El-Gawhary. Quelle: TAZ; 22. Januar 2009
Es gibt kaum Zweifel daran, dass Israel im Gaza-Krieg Phosphor-Granaten eingesetzt hat. Dabei ist ihr Einsatz in dicht besiedelten Gebieten wie dem Gazastreifen nach internationalen Konventionen verboten. Die Munition bewirkt furchtbare Verbrennungen, ein Bericht von Esther Saoub aus dem ARD-Hörfunkstudio Kairo. Quelle: Tagesschau; 22. Januar 2009
Dr. James Zogby, Gründer und Präsident des in den USA ansässigen „Arab American Institute“ erläutert im Folgenden die israelische Medienpropaganda. Diese sei genauso unverhältnismäßig wie die Aggressionen im Gaza-Streifen. Quelle: The Arab American Institute; 12. Januar 2009
Eine Stunde, nachdem mehr als 700 Palästinenser im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Gaza-Stadt vor den israelischen Aggressionen Schutz suchten, bombardierte Israel das Gebäude. Diesem Angriff war eine Zusicherung des israelischen Militärs, das UN-Hauptquartier nicht zu beschießen, vorausgegangen, wie Karin Leukefeld berichtet. Quelle: Junge Welt; 17. Januar 2009
Zur aktuellen Situation im Gazastreifen und zur Arbeit der Organisation medico international und ihren Partnern handeln folgende Dokumentation. Quelle: medico international; 15. Januar 2009
Udo Steinbach fordert in der folgenden Analyse ein Umdenken der gegewärtigen Politik, damit sich ein Frieden etablieren kann. Quelle: Neues Deutschland; 16. Januar 2009
Israel greift die Palästinenser aus der Luft, vom Land und vom Meer her an. Es gibt keinen Ort, wohin man flüchten könnte, so die Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes, die am vergangenen Sonntag (11. Januar) in den Gaza-Streifen einreiste. Quelle: Junge Welt; 16. Januar 2009
Am vergangenen Sonntag (11. Januar) traf Feleknas Uca, Mitglied des Europäischen Parlamentes, im ägyptischen El Arish ein, um von dort aus in den Gaza-Streifen zu fahren. Im folgenden Bericht erzählt Uca über ihre Erfahrungen in Gaza. Quelle: Neues Deutschland; 16. Januar 2009
Karin Leukefeld dokumentiert die von dem Palästinensisches Menschenrechtszentrum Al-Mezan (Gaza) verfassten Bericht über die Verbrechen der israelischen Armee. Quelle: Junge Welt; 15. Januar 2009
Über die brutalen und rücksichtslosen Angriffe Israels auf die palästinensische Bevölkerung berichtet Rüdiger Göbel. Quelle: Junge Welt; 15. Januar 2009
Israels aggressive Angriffe zerstören auch die Friedhöfe in Gaza und lassen die Toten nicht zur Ruhe kommen. Über die grausame Situation nach der Zerstörung der Friedhöfe handelt folgender Bericht. Quelle: Frankfurter Rundschau; 14. Januar 2009
Amira Hass ist Korrespondentin und Kolumnistin der liberalen israelischen Tageszeitung Haaretz. Sie lebt und arbeitet seit 1993 in Gaza, seit 1997 in Ramallah in der Westbank. Die 52-Jährige ist die Tochter rumänischer Holocaust-Überlebender. Im Folgenden veröffentlichen wir ihren Gastbeitrag, der in der Frankfurter Rundschau erschien. Quelle: Frankfurter Rundschau; 09. Januar 2009
Rund 1,4 Millionen Menschen in dem von Israel unter Beschuss genommenen Gazastreifen leben unter immer unerträglicheren Bedingungen. Strom gibt es bestenfalls stundenweise. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist von jeglicher Wasserversorgung abgeschnitten. Von der verzweifelten Lage berichtet im Folgenden Gregor Mayer. Quelle: Münstersche Zeitung; 08. Januar 2009
Im folgenden Beitrag fordert Noah Salameh die Welt auf, die wirklichen Ursachen für die israelischen Aggressionen im Gaza-Streifen zu sehen. Diese können nicht getrennt von der Geschichte der israelischen Besatzung betracht werden, so der Direktor des Zentrums CCRR (Centre for Conflict Resolution and Reconciliation). Quelle: Pax Christi Nahostkommission; 07. Januar 2009
Mit der Frage „Was würden Sie tun, wenn Ihr Nachbar Steine auf Ihre Wohnung wirft?“, rechtfertigt die israelische Geschichtswissenschaftlerin Fania Oz-Salzberger den israelischen Krieg im Gaza-Streifen. Rolf Verleger greift diese Frage in der folgenden Analyse auf und fragt nun seinerseits, „Was würden Sie machen, wenn Sie seit fast drei Jahren unter eine Blockade stehen?“ Quelle: Hintergründe; 05. Januar 2009
Im folgenden Bericht analysiert der Historiker Ilan Pappe die israelische Selbstgerechtigkeit und Wut, die in massiven Massakern und ethnischen Säuberungen mündet. Quelle: steinbergrecherche; 06. Januar 2009
In ihren kriegerischen Aggressionen tötete die israelische Armee seit dem 27. Dezember 2008 im Gaza-Streifen 578 und verletzte 2.700 Palästinenser. Bei ihrer Bodenoffensive setzte die israelische Armee auch offensichtlich Bomben mit weißem Phosphor ein, wie Jürgen Cain Külbel berichtet. Quelle: Junge Welt; 06. Januar 2009