Angsterfüllt und hoffnungslos ist die Situation für palästinensische Kinder in der Westbank und im Gazastreifen gleichermaßen. Statt Ratschlägen für eine Wiederbelebung des ins Stocken geratenen Friedensprozesses oder Empfehlungen für eine Verlängerung bzw. Ausdehnung des Waffenstillstandes möchte Prinzessin Haja von Jordanien, Botschafterin des UN-Welternährungsprogramms, auf die Not und Armut der Kinder Palästinas aufmerksam machen. Sie sind Hoffnungsträger einer Nation – und brauchen nicht nur deshalb dringend unsere Hilfe: Quelle: Der Tagesspiegel 22. Dezember 2006
Seit 1947 hat die internationale Gemeinschaft einen rechtlichen Rahmen in Form von allgemeinen Rechtsgrundsätzen und humanitären Prinzipien für die Lösung des Nahostkonfliktes gesetzt. George Corm greift in einem Artikel für die Zeitung „Le monde diplomatique“ diese auf und formuliert Thesen einer Vision für Israelis und Palästinenser, Staaten und Territorien und nicht zuletzt für Frieden und Demokratie in der kriegserschütterten Region: Quelle: Le monde diplomatique 15. Dezember 2006
Als Vorreiter einer jungen Musikszene sind DAM die ersten HipHoper Palästinas, denen internationale Aufmerksamkeit zuteil wird. Ihr Rap wendet sich gegen Extremismus und Gewalt. Stefan Franzen sprach mit Tamer Nafar, dem Gründer des Trios aus Lod bei Tel Aviv: Quelle: Quantara 08. Dezember 2006
Die von Israel erbaute Apartheids-Mauer wird in Europa oftmals mit der Mauer verglichen, die auch Berlin einst teilte. Eine geteilte Stadt gab es auch damals in Palästina sowie Israel– die Stadt Barta. Heute ist Barta zwar vereint, aber durch die Mauer wurde der Ost-Teil der Stadt durch Israel annektiert und von der Westbank isoliert. Thomas Gutschker berichtet über die Einwohner Bartas und ihrem schweren Alltag. Quelle: Rheinischer Merkur 07. Dezember 2006
„Nie wieder soll ein Kind in der Geburtsstadt Jesu so elend zugrunde gehen“, sagte vor 54 Jahren der Gründungsvater des Caritas-Baby-Hospitals in Bethlehem, Pater Ernst Schnydrig. Und auch heute leisten Ärzte und Krankenschwestern in dem Krankenhaus hervorragende Arbeit für die Neugeborenen und ihren Start ins Leben, wie folgender Artikel der Redakteure Burkhard Weitz und Peter Dammann zeigt: Quelle: Chrismon v. 12/2006
Anlässlich des Internationalen Solidaritätstages mit dem palästinensischen Volk richtete Präsident Abbas einen Brief an die Vereinten Nationen. Wir dokumentieren im Folgenden die wichtigsten Eckpunkte seines Textes: Quelle: Generaldelegation Palästinas
Der Zentralkommandeur, Yair Naveh, ließ Anfang dieser Woche eine weitere Streubombe fallen: Er unterzeichnete eine Order, die israelischen Bürgern verbietet, Palästinenser in ihren israelischen Fahrzeugen innerhalb der Westbank mitzunehmen. Die Order wird ab 19. Januar 2007 in Kraft treten. Ausnahmen gibt es für jene Palästinenser, die einen Passierschein für Israel oder die Siedlungen haben oder die ihre Verwandten 1. Grades bei sich haben. Amir Hass berichtet über eine neue Form der Apartheid: Quelle: Ha'aretz 22. November 2006
Anlässlich des heute stattfindenden Internationalen Tag des Kindes veröffentlichte das Palästinensische Statistikamt (PCBS) einen Bericht über die Situation der in den besetzten palästinensischen Gebieten lebenden Kinder unter 18 Jahren: Quelle: PCBS 19. November 2006
Am 08. November nahm das israelische Militär in den frühen Morgenstunden aufgrund eines angeblich „technischen Fehlers“ ein mehrstöckiges Wohnhaus in Beit Hanoun unter Panzerbeschuss: Es starben 20 Zivilisten, darunter acht Kinder und vier Frauen, im Schlaf; 43 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die mutige israelische Menschenrechtsanwältin und Trägerin des alternativen Nobelpreises, Felicia Langer, findet Worte, wo es keine mehr gibt: „Israel versteht es, sich als alleiniges Opfer hinzustellen und die Vergangenheit als Rechtfertigung für das heranzuziehen, was heute gegen die Palästinenser geschieht.“ Quelle: Freitag 17. November 2006
Seit den Sommermonaten greift die israelische Besatzungsarmee wieder mit massiver Artillerie den Gazastreifen an. Tagtäglich sterben Menschen in dem schmalen Küstenstreifen und der Westbank – seit Juli sind allein mehr als 300 Todesopfer zu beklagen. Geknechtet, abgeschottet und weggesperrt führt die palästinensische Bevölkerung ein Leben im permanenten Ausnahmezustand. Doch innerhalb der israelischen Gesellschaft regt sich Widerstand gegen die eigene Politik und die Eigendynamik des Militärs. Wolfgang Albers und Raimund Weible über mutige israelische Frauen: Quelle: Bietigheimer Zeitung 16. November 2006
Ende Oktober 2006 besuchte Prof. Norman Paech, Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, den Gaza-Streifen. Dort sprach er mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie mit Aktivisten aus Basisorganisationen. Der Abzug der israelischen Siedler hat sich auf die Situation der Bewohner offenbar nicht positiv ausgewirkt, musste er feststellen. Im Folgenden dokumentieren wir seinen Reisebericht: Quelle: Neues Deutschland 11. November 2006
Nach den Worten des Sprechers der Fatah in der Westbank, Dr. Jamal Nazzal, ist die Einigung seiner Bewegung mit der Hamas auf eine Regierung der nationalen Einheit noch nicht besiegelt. Erst wenn das Abkommen unterzeichnet sei, könne man von einer guten Nachricht sprechen: Quelle: Deutschlandfunk 06. November 2006
Den Dialog im Nahen Osten wieder in Gang zu bringen, war während des Libanonkriegs eine zentrale Forderung der Fraktion DIE LINKE an die Bundesregierung. Nun initiiert die Fraktion selbst einen offenen Dialog zwischen Israel, Palästina und Europa, und zwar auf einer Nahost-Konferenz, die vom 3. bis 5. November in Berlin stattfinden wird: Quelle: Fraktion DIE LINKE
Sawsan Salameh hat schon den Universitäts-Ausweis für die Hebräische Universität, und sie kann frei im internen Internetdienst dieser Hochschule surfen. Doch die paar Kilometer von dem Geburtsort des Propheten Jeremias Anata, ihrem Heimatdorf nordöstlich von Jerusalem, über die Mauer nach Jerusalem kann die 28 Jahre alte Doktorandin nicht überwinden. Die zivile Militärverwaltung des israelischen Militärs verweigert ihr seit Februar die Einreise. Mittlerweile ist das der bekannteste Fall: Eine friedfertige und hochgebildete palästinensische Akademikerin, die mit einem Promotionsstipendium der Hebräischen Universität ausgezeichnet wurde, kann nicht an ihre Hochschule: Quelle: FAZ 31. Oktober 2006
Seit Monaten sitzen Hunderte irakische Palästinenser an der irakisch-syrischen Grenze fest. Weil sie keine eigene Staatsangehörigkeit haben, gibt es für sie keine Möglichkeit zur Flucht. Kristin Helberg berichtet über palästinensische Flüchtlinge im Irak, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen:
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) hat seinen neuen halbjährlichen Palästina-Bericht vorgelegt: Weitestgehende internationale Isolierung, Boykott und ausbleibende Hilfszahlungen, von Israel einbehaltende Steuergelder und Zölle sowie die nachhaltige Abriegelung des Gazastreifens – der schmale Küstenstreifen steuert auf eine Katastrophe hin. Arbeitslosigkeit, Hunger und fehlende Perspektiven sind die Folgen für die Menschen – der vollständige Kollaps der Gesellschaft nur eine Frage der Zeit. Steffen Vogel hat den neuen UN-Report für die Zeitung "Freitag" gelesen: Quelle: Freitag 27. Oktober 2006
Israel besetzt nicht nur seit Jahrzehnten völkerrechtswidrig das Land Palästina, sondern versucht auch seit Jahrzehnten, den Zugang für palästinensische Rückkehrer in ihr Heimatland und zu ihren Familien zu verweigern. Inge Günther berichtet über diese palästinensischen Schicksale, die aufgrund von Willkür und Machtpolitik ein Leben in Ungewissheit führen müssen: Quelle: Frankfurter Rundschau 24. Oktober 2006
Obwohl sie stets mit scharfen Restriktionen durch die israelischen Sicherheitskräfte rechnen müssen, setzen sich couragierte palästinensisch-israelische Friedensaktivisten gegen den Mauerbau ein und haben damit zum Teil Erfolg. Mona Sarkis stellt das gemeinsame Aktionsbündnis vor: Quelle: Qantara
Anbei dokumentieren wir einen Artikel des Mitbegründers der israelischen Friedensgruppe Gush Shalom, Uri Avnery, über vergessene Aspekte der Lebensbedingungen der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten. Quelle: Junge Welt; 18. Oktober 2006
Die Journalistin Andrea Bistrich führte ein Interview mit Dr. Juma Al Saqqa, Facharzt für plastische Chirurgie sowie Sprecher des Schifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt, über den vermutlichen Testeinsatz neuer israelischer Waffen im Gaza-Streifen. Quelle: Junge Welt; 17.Oktober 2006
Der Libanon ist in aller Munde, zumindest die internationalen Abhängigkeiten und die schiitische Partei Hisbollah. Fast in Vergessenheit geraten sind die palästinensischen Flüchtlinge, die seit Jahrzehnten in der Zedernrepublik leben. Ihre Präsenz beweist, dass der Konflikt mit Israel nicht erst mit der Gefangennahme israelischer Soldaten Anfang Juli begonnen hat. Der schmale Band "... und wo ist Palästina?" dokumentiert die Reise einer Delegation in die Flüchtlingslager. Wir veröffentlichen eine Leseprobe anlässlich der Frankfurter Buchmesse, dessen Gast die Arabische Welt vor zwei Jahren gewesen ist: Quelle: Uni Kassel, AG Friedensforschung
Raji Sourani ist Gazas prominentester und wichtigster Anwalt im Menschenrechtsbereich. Er war Direktor des »Gaza Centre of Human Rights« und ist nun seit einigen Jahren Direktor des von ihm gegründeten „Palestinian Centre for Human Rights“ (PCHR – Palästinensisches Zentrum für Menschenrechte). 2002 wurde er mit dem Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte ausgezeichnet. Quelle: Junge Welt 07. Oktober 2006
Anbei dokumentieren wir die Rede des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas, die er am Donnerstag vor der UN-Vollversammlung in New York gehalten hat: Quelle: Generaldelegation Palästinas/Eigene Übersetzung
Das palästinensische Volk zählt zu der größten Flüchtlingsgruppe weltweit. Ihr Status ist nicht nur in den Zufluchtsländern ungewiss, sondern die Flüchtlinge sind zudem ständigen Bedrohungen, Diskriminierungen und Demütigungen ausgesetzt. Als benachteiligte Minderheit wird ihnen jegliche Unterstützung entzogen. Insbesondere zu Kriegszeiten erhalten palästinensische Flüchtlinge in den Aufnahmeländern keine angemessene Unterstützung und sind zusätzlich einer unbeständigen und bedrohlichen Sicherheitslage ausgesetzt. Dies bestätigt auch ein von Human Rights Watch veröffentlichter Bericht: Quelle: Human Rights Watch 10. September 2006
Einst war Palästina eine blühende Landschaft, geprägt von wirtschaftlichem Fortschritt und Entwicklung. Doch Besatzung, Unterdrückung und Zerstörung machten blühende Wirtschaftszentren zu „Geisterstädten“. Traditionelle Handelsstädte verloren aufgrund zahlreicher Checkpoints, Diskriminierungen und Angriffe durch die israelische Besatzungsarmee ihren hohen ökonomischen Bedeutungsgrad und es machte sich eine große Armut breit. Dieses Bild bietet sich auch in der Stadt Nablus, wie folgender Artikel von Jörg Bremer zeigt: Quelle: FAZ 31. August 2006
Im Mai dieses Jahres wurde das sog. Dokument der Gefangenen, welches die Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit fordert, verfasst. Präsident Mahmoud Abbas adaptierte dieses Konzept und erreichte einen Konsens aller politischen Kräfte in Palästina. Im Folgenden dokumentieren wir den Implementierungsplan für die Bildung der Regierung der Nationalen Einheit. Quelle: Jerusalem Media Centre/Eigene Übersetzung 31. August 2006
Wie die israelische Menschenrechtsorganisation "B'Tselem" berichtet, ist die Zahl der Zwischenfälle an Straßenkontrollpunkten, sog. Checkpoints, im Gazastreifen und in der Westbank seit Ausbruch des Krieges im Libanon stark angestiegen. "Die Wut und Frustration einiger Angehörigen der israelischen Sicherheitskräfte angesichts der schweren Verluste im Libanon scheint sich durch verbale und physische Übergriffe an Palästinensern Ausdruck zu schaffen", heißt es in einem Anfang der Woche veröffentlichten Bericht: Quelle: B'Tselem/Eigene Übersetzung 21. August 2006
Sami Jajjar aus Palästina, Tzvia Radlauer und Aurelie Amidan aus Israel hielten am Donnerstag (17.08.2006) in Lingen gemeinsam ein mit Ölfarbe bedrucktes Papier mit dem Wort "Peace" ("Friede") in den Händen und zeigen das Peace-Zeichen. Unter dem Motto "Grenzenloser Frieden: Feindschaft erkennen - Freundschaft gestalten" nehmen 24 Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren an einem Künstlerworkshop teil: Deutsche, jüdische Israelis, arabische Israelis und Palästinenser aus den besetzten Gebieten. Veranstalter ist die Konrad-Adenauer-Stiftung. Quelle: Glaubeaktuell 18. August 2006
Vor genau einem Jahr feierten die Menschen im Gaza-Streifen das Ende der 38-jährigen israelischen Besatzung. Heute ist kaum noch jemandem zum Lachen zu Mute: Unbemerkt von der Öffentlichkeit wird im dicht bevölkerten Landstrich ein blutiger Krieg ausgetragen: Quelle: Neues Deutschland 17. August 2006
Weltweit wächst die Empörung über den Krieg im Libanon und in Palästina – auch unter Künstlern und Kulturschaffenden. Anbei dokumentieren wir einen offenen Brief, den 18 Schriftsteller unterzeichnet haben und der in verschiedenen Zeitungen in der ganzen Welt publiziert wurde. Quelle: Freitag 04. August 2006
Nach Angaben der UNRWA leben mehr als 400.000 palästinensische Flüchtlinge im Libanon, die meisten unter katastrophalen Bedingungen in Lagern. In einer Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft nehmen Palästinenser libanesische Flüchtlinge seit Wochen auf. Sie teilen Nahrungsmittel, Medikamente mit ihnen, obwohl sie selbst auf internationale Hilfe angewiesen sind. Die Junge Welt veröffentlichte heute einen Bericht über Hilfe im Flüchtlingslager, das es vielleicht bald nicht mehr geben wird: Israel kündigte gestern auf Flugblättern die Bombardierung des Flüchtlingslagers Burj Al Baranjnehs an. Quelle: Junge Welt 11. August 2006
Die in den palästinensischen Gebieten arbeitenden humanitären Organisationen der Vereinten Nationen erklärten in einer Stellungnahme, dass die humanitäre Lage, insbesondere im Gaza-Streifen, äußerst alarmierend ist. Die fortdauernden Angriffe und die Gewalt verschärfen die Not und das Leid der palästinensischen Bevölkerung. Im Folgenden dokumentieren wir die Erklärungen der einzelnen Organisationen. Quelle: Vereinte Nationen; 3. August 2006
Verhaftungen von palästinensischen Kindern im Alter von 12 Jahren ist für das israelische Militär eine bis heute gängige Praxis. Unter Missachtung geltender Menschenrechtskonventionen für Kinder werden die Verhafteten eingesperrt, erniedrigt und ihrer Kindheit beraubt. Basierend auf den Angaben der Kinderschutzorganisation DCI bestätigt Andrea Bistrich die traurige Gewissheit, dass palästinensische Kinder keine Kindheit haben dürfen. Quelle: Junge Welt 28. Juli 2006
Vor vier Wochen ist die israelische Armee erneut in den Gazastreifen eingedrungen. Die sog. "Operation Sommerregen" forderte Tote und Verletzte und führte zu bedeutenden materiellen Schäden. Anbei dokumentieren wir einen Bericht der vor Ort präsenten Programmleiterin von „Ärzte ohne Grenzen“. Die Organisation unterstützt Krankenhäuser mit medizinischem Material und Medikamenten und leistet psychologische Hilfe: Quelle: www.aerzte-ohne-grenzen.at
In einem Gespräch mit Wera Richter von der Tagesszeitung „Junge Welt“ fordert Wolfgang Gehrcke MdB (DIE LINKE) einen sofortigen Waffenstillstand und die Aushandlung eines Verhandlungspaketes. Zugleich wünsche er sich eine aktivere Rolle der Bundesregierung. Quelle: Junge Welt; 21. Juli 2006
Gabriele Groneberg (SPD)ist Mitglied des Deutschen Bundestages und zugleich stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der SPD-Bundestagsfraktion. Mitte Juli besuchte Groneberg im Rahmen einer vom Auswärtigen Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages organisierten Delegation Palästina und unter anderem Israel. Im Folgenden dokumentieren wir anlässlich der gestern statt findenden Sitzung des Ausschusses ihre Stellungnahme, in der sie aufgrund der dramatischen Lage im Gaza-Streifen und in der Westbank internationale Unterstützung fordert. Quelle: Politikscreen; 20. Juli 2006; gekürzte Fassung
Das Büro der Vereinten Nationen für die Koordination humanitärer Angelegenheiten in den palästinensischen Gebieten (OCHA) veröffentlichte einen Bericht, der in Zahlen und Fakten die Zerstörungen des israelischen Militärs dokumentiert und die damit verbundenen Auswirkungen aufzeigt: Quelle: OCHA vom 12. Juli 2006/Eigene Übersetzung in gekürzter Fassung
Mona El-Farra ist Ärztin im Al-Awda Krankenhaus in der Stadt Gaza und zugleich Mitglied des Gewerkschaft - Komitees für das Gesundheitswesen. El-Farra schreibt regelmäßig Berichte über die aktuelle Lage im Gazastreifen. Im Folgenden dokumentieren wir ihren Bericht, der das Leid der palästinensischen Bevölkerung angesichts der seit zwei Wochen andauernden militärischen Angriffe verdeutlicht: Quelle: Boston Globe/Eigene Übersetzung 11. Juli 2006
Im Folgenden dokumentieren wir den Lebensweg des gestern verstorbenen palästinensischen Künsters Ismail Shammout: Quelle: Generaldelegation Palästinas; 04. Juli 2006
Entgegen aller völkerrechtlichen Bestimmungen, entgegen aller internationalen Verträge und Abkommen zerstört das israelische Militär systematisch die palästinensische Infrastruktur und entzieht der palästinensischen Bevölkerung jegliche Lebensgrundlagen. Jörg Bremer von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeigt im Folgenden die Ausmaße der israelischen Zerstörung für die palästinensische Bevölkerung. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung; 01. Juli 2006
Anlässlich der Invasion und der völkerrechtswidrigen Angriffe auf Zivilisten und die Infrastruktur in den besetzten palästinensischen Gebieten organisieren die palästinensische Gemeinden in Bonn und in Berlin am Wochenende Solidaritätsdemonstrationen. Quelle: Palästinensische Gemeinde Deutschland Bonn e.V.
Im Folgenden dokumentieren wir eine Erklärung der Palästinensischen Gemeinde Deutschland Hannover e.V. Quelle: Palästinensische Gemeinde Deutschland Hannover e.V.
„Die Welt sieht zu und tut nichts”, warum das so ist, kann wohl die Schweigespirale erklären: Verharmlosung und Unterlassung der Darstellung von Fakten durch die Medien. Durch selektive Berichterstattung und der Verzerrung von Sachverhalten ist es möglich, Meinungen zu beeinflussen sowie Wahrnehmungen für eine favorisierte „Seite“ zu sensibilisieren. Objektivität wird durch Subjektivität abgelöst, wie nachstehender Artikel aus der „Jungen Welt“ zeigt. Quelle: Rüdiger Göbel/Junge Welt; 29. Juni 2006
Seit über 4 Monaten kann über 160.000 Palästinenser kein Gehalt ausgezahlt werden. Die Ersparnisse der Familien sind fast aufgebraucht. Kinder können kaum noch die Schule besuchen, da ihre Eltern das Schulgeld nicht mehr aufbringen können. Patienten können ihre Behandlungen nicht mehr bezahlen, die Krankenhäuser kaum noch die Gesundheitsvorsorge garantieren. Wie die Menschen in den besetzten palästinensischen Gebieten versuchen, dieser humanitären Not entgegen zu treten, zeigt folgender Artikel. Quelle: Tagesspiegel; 27. Juni 2006
„No thought control” ist die Botschaft, die die Rock-Legende Roger Waters von Pink Floyd an die Apartheids-Mauer sprühte, um so gegen ihren Bau zu protestieren. Zugleich forderte er ihren sofortigen Abriss. Im Folgenden dokumentieren wird einen Artikel, der heute im österreichischen Kurier erschienen ist. Quelle: Der Kurier; 23. Juni 2006
Der Terminus „Flüchtling“ implizierte zunächst eine Gruppe, die internationale Grenzen überschritt. Im Laufe der Zeit wurde das Spektrum erweitert und Flüchtlinge sind nun auch diejenigen, die innerhalb ihres eigenen Landes vertrieben wurden. Binnenflüchtlinge werden sie auch genannt. Beispiele hierfür gibt es viele und so auch in den besetzten palästinensischen Gebieten.
Das im norwegischen Oslo ansässige renommierte Center für Binnenflüchtlinge veröffentlichte jetzt eine Studie über interne Vertriebene in den besetzten palästinensischen Gebieten, die wir im Folgenden dokumentieren. Quelle: Internal Displacement Monitoring Center; 21.Juni 2006/ Eigene Übersetzung
Seit 1928 existiert der palästinensische Fußballverband, er wurde aber erst im Juni 1998 als offizielles Mitglied der FIFA anerkannt. Seitdem haben sich die palästinensischen Fußballspieler rasant hoch gekickt. Heute liegen sie in der Weltrangliste des internationalen Fußballs auf Platz 115. Im Folgenden dokumentieren wir nun einen Artikel der Fifa von Anfang April diesen Jahres, der aufgrund der statt findenden Fußball-Weltmeisterschaft an Aktualität nichts verloren hat. Quelle: FIFA/ 6.April 2006
Seit 1850 existiert das Schulzentrum Talitha Kumi auf einem Hügel bei Beit Jala in der Westbank. An dieser Schule angeschlossen ist ein Mädcheninternat, ein Kindergarten sowie eine Fachhochschule. Träger der Schule ist das Berliner Missionswerk.
Mit dem Direktor von Talitha Kumi, Georg Dürr, sprach die Journalistin Diana Hodali von der Deutschen Welle über seine Arbeit und den Alltag in Palästina angesichts der israelischen Okkupation. Quelle: Deutsche Welle; 12. Juni 2006
Das Dokument der „Nationalen Einheit“, auch bekannt als das „Dokument der Gefangenen“, wurde von Marwan Burghouthi, Generalsekretär der al-Fatah in der Westbank, Abed Al-Khalek Al-Natsha von der Hamas, Bassam Al-Saadi vom Islamischen Jihad, Abed Al-Rheem Malouh, Mitglied des Exekutiv-Komitees der PLO und Generalsekretär der PFLP sowie Mustafa Badarna von der DFLP unterzeichnet. Die Unterzeichnenten befinden sich in israelischen Gefängnissen.
Das Konzept der „Nationalen Einheit“, ruft zu der Gründung eines unabhängigen Staates Palästinas in der Westbank, im Gaza-Streifen und in Ost-Jerusalem auf und betont zugleich das Rückkehrrecht der Flüchtlinge in ihre Heimat. Das Dokument ruft ebenfalls dazu auf, eine Körperschaft zu gründen, die den Widerstand in den von Israel seit 1967 besetzten Gebieten koordiniert.
Im Folgenden dokumentieren wir die inhaltlichen Punkte des Dokumentes. Quelle: PLO Negotiations Affairs Department/Eigene Übersetzung/ 07.Juni 2006
In vielen Geschäften in Gaza, aber auch in Restaurants, Cafés und in Büros hängen die Söhne regelmäßig Porträts ihrer Väter auf. Es ist ein Andenken an diese, zeigt zugleich auch ihre Anerkennung und ihren Stolz. Von diesen Fotos inspiriert, eröffnete der aus Gaza stammende Künstler Taysier Batniji im Museum Qasr Albasha in der Altstadt von Gaza eine Ausstellung, die den Titel „Väter“ trägt. Unter der Schirmherrschaft des französischen Generalkonsuls Alain Rémy sowie unter der Schirmherrschaft des Generaldirektors des Ministeriums für Tourismus und Antikes, Muen Sadeq, wurde sie gestern eröffnet. Quelle: Salem Abu Salem/Wafa/Eigene Übersetzung; 31. Mai 2006
Die Frankfurter Hilfsorganisation medico international startete letzte Woche (23. Mai) eine Initiative, in der es um die Unterstützung des Gesundheitssystems in der Westbank und im Gaza-Streifen geht. Diese Initiative geht auf einen Appell zurück, den israelische und palästinensische Hilfsorganisationen an medico international richteten. Wolfgang Pomrehn von der Zeitung „Junge „Welt“ sprach mit Dieter Müller, der für medico international arbeitet. Quelle: Junge Welt; 27.Mai 2006
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen ist seit 56 Jahren für die palästinensischen Flüchtlinge im Nahen Osten zuständig. Es versorgt die Palästinenser mit Lebensmittelpaketen, gründete Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten. UNWRA versucht Tag für Tag den Palästinensern das Leben zu erleichtern. Doch besonders schwierig ist die Arbeit für UNWRA in den besetzten Gebieten. Besatzung, Armut und Hunger dominieren den Alltag. Besonders betroffen sind die Kinder. Im Folgenden dokumentieren wie eine Geschichte, die im Rahmen der UNWRA-Reihe „Flüchtlingsgeschichten“ erschien und über das Leben der Kinder im Gaza-Streifen berichtet. Quelle: UNWRA/Eigene Übersetzung; Mai 2006
Anfang dieser Woche veröffentlichte das Komitee für humanitäre Angelegenheiten der Vereinten Nationen (OCHA) einen Bericht über die territoriale Aufteilung der Westbank, vollzogen durch die israelische Besatzungsarmee. Im Folgenden dokumentieren wir den Bericht, der die israelischen Restriktionen gegenüber der palästinensischen Bevölkerung in jedem Bereich ihres Lebens aufzeigt. Quelle: Eigene Übersetzung
Seit Jahrzehnten spielt Europa eine große Rolle in der Vermittlung zwischen Palästinensern und Israelis. Die europäische Unterstützung besteht jedoch nicht nur auf der politischen Ebene, sondern auch, und hier insbesondere seit der Prinzipien-Erklärung von 1993, auf der technischen und finanziellen Ebene. Präsident Abbas betonte in seiner Rede vor dem EU-Parlament die wichtige Rolle der europäischen Staaten und appellierte an ihre Vertreter, kontinuierlich ihre Rolle auszubauen.
Im Folgenden dokumentieren wir die Rede des Präsidenten Mahmoud Abbas, die er vor dem Parlament der Europäischen Union in Straßburg gehalten hat. Quelle: Eigene Übersetzung
Am 15. Mai 1948 erlitt das palästinensische Volk die größte Katastrophe in seiner Geschichte – fast eine Million Palästinenser wurden von den damals noch jüdischen Armee-Einheiten aus dem historischen Palästina vertrieben. Unterstützt von den Briten, die zu der Zeit das Mandat über Palästina besaßen, setzten sie sich die Gründung des Staates Israels zum Ziel.
Im Folgenden dokumentieren wir einen Bericht über die heutige Lebenssituation der palästinensischen Vertriebenen, der von Loay Shabana, Direktor des palästinensischen Statistikcenters (PCBS), vorgestellt wurde. Quelle: International Press Center/Eigene Übersetzung
Heute jährt sich der Tag der al-Nakba (Katastrophe) zum 58. Mal. Dieser Tag markierte für das palästinensische Volk nicht nur den Verlust der Heimat und den Beginn ihres Flüchtlingsschicksales, sondern auch den Zusammenbruch der gesamten palästinensischen Gesellschaft in allen Bereichen. Was übrig blieb sind Erinnerungen. Damit diese Erinnerungen jedoch nicht verloren gehen, richtete Mahmoud Dakwar im Libanon ein Museum für palästinensische Kultur ein. Denn durch Gegenstände bleiben Erinnerungen von Bestand. Quelle: Junge Welt/ 13. Mai 2006
Wichtige Vertreter palästinensischer Parteien, die sich in israelischen Gefängnissen befinden, verfassten ein Memo, um sowohl die nationale Einheit zu fördern als auch die humanitäre Krise in Palästina zu beenden.
Das Memo des „Nationalen Konsens“ wurde von Marwan Burghouthi, Generalsekretär der al-Fatah in der Westbank, Abed Al-Khalek Al-Natsha von der Hamas, Bassam Al-Saadi vom Islamischen Jihad, Abed Al-Rheem Malouh, Mitglied des Exekutiv-Komitees der PLO und Generalsekretär der PFLP sowie Mustafa Badarna von der DFLP unterzeichnet. Quelle: International Press Center/Eigene Übersetzung
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen Kofi Annan, der russische Außenminister Sergei Lavrov, die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik, die us-amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice, der Außenbeauftragte der Europäischen Union Javier Solana und die EU-Kommissarin für Außenbeziehungen Benita Ferrero-Waldner kamen als die Vertreter des Nahost-Quartetts zusammen, um über die aktuelle Lage im Mittleren Osten zu diskutieren. Das Nahost-Quartett traf sich zudem mit den Außenministern von Jordanien Abdelelh al-Khatib, von Saudi-Arabien Saud al-Faisal und von Ägypten Ahmed Aboul Gheit, um sich mit ihnen über die momentane Situation auszutauschen.
Im Folgenden dokumentieren wir die Stellungnahme des Nahost-Quartetts vom 9. Mai 2006 in New York: Quelle: Eigene Übersetzung
Brücken bauen zu dem „Anderen“ ist der erste Schritt auf dem Weg zum Frieden. Die Überwindung von Hindernissen um Frieden zu erreichen ist oftmals schwer und kostet wohl auch Überwindung. Dass dies jedoch möglich ist und auch Früchte tragen kann, zeigen ehemalige palästinensische und israelische Kämpfer. Inge Günther erzählt im Folgenden eine Geschichte über wahre Helden im Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis. Quelle: Frankfurter Rundschau
Präsident Mahmoud Abbas befindet sich zurzeit auf eine Europa-Reise und folgte im Rahmen dieser auch eine Einladung nach Norwegen. Im Folgenden dokumentieren wir seine Rede vor dem Nobel-Institut in Oslo. Quelle: Eigene Übersetzung
Im Kontext der anhaltenden Eskalationen im Nahen Osten und angesichts der äußerst dramatischen humanitären Situation in der Westbank und im Gaza-Streifen betont der EU-Außenbeauftragte Javier Solana in der libanesischen Zeitung al-Hayat die Zwei-Staaten-Lösung als die einzige Möglichkeit für den Frieden zwischen Palästinensern und Israelis. Zugleich sichert er dem palästinensischen Volk weiterhin europäische Unterstützung zu. Quelle: Eigene Übersetzung
Auch Angesichts der letzten Ereignisse darf die Hoffnung auf Frieden nicht aufgegeben werden. Verhandlungen unter Einbeziehung des Nahost-Quartetts sind dringend notwendig, so der Generaldelegierte Hael Al-Fahoum in einem Interview mit den Lübecker Nachrichten. Quelle: Lübecker Nachrichten
Im Folgenden dokumentieren wir die Rede des Fraktionsvorsitzenden der Al-Fatah, Azam Al-Ahmad. Al-Ahmad hielt diese Rede vor dem palästinensischen Parlament und sie ist eine Antwort auf das politische Programm der neuen palästinensischen Regierung. Quelle: eigene Übersetzung
Jeden Tag werden Palästinenser durch die israelischen Angriffe getötet und verletzt. Unter diesen befinden sich auch viele Kinder, Kleinkinder und Babys. Die völkerrechtswidrigen Handlungen der israelischen Besatzungsarmee umfassen auch den illegalen Landraub, die Entwurzelung von Obst- und Olivenbäumen sowie willkürliche Verhaftungen.
Allein für den Monat März 2006 bilanzieren die palästinensischen Informationszentren SIS (State Information Service) und PNIC (Palestinian National Information Center) 28 Tote und 195 Verletzte; die aktuellen Zahlen werden in folgendem Bericht dokumentiert. Quelle: The International Press Center April 2006
Gestern vereidigte Präsident Abbas die Mitglieder der neuen Regierung. Wir dokumentieren im Folgenden das neue Regierungsprogramm: Quelle: Eigene Übersetzung
Seit 1967 waren über eine halbe Million Kinder, Jugendliche und Erwachsene in israelischen Gefängnissen inhaftiert. Diese Zahl verdeutlicht, dass 20% Prozent der palästinensischen Gesamtbevölkerung sowohl psychische als auch physische Folterungen erlitten haben. Unter welchen Bedingungen die Inhaftierten in diesen Gefängnissen leben sowie eine Statistik der Gefangenen dokumentiert im Folgenden der Bericht des Ministeriums für Angelegenheiten Gefangener und Inhaftierter: Quelle: Ministerium für Angelegenheiten Gefangener und Inhaftierter März 2006
Das Exekutivkomitee der PLO hat Mitte dieser Woche die von dem designierten Ministerpräsidenten Ismail Hanija vorgeschlagene Regierung abgelehnt. Die Entscheidung des Komitees entfaltet weder für Präsident Abbas noch für das neue Parlament eine bindende Wirkung. Der Präsident verwies auf den 1993 in Washington unterzeichneten Vertrag als Fundament der palästinensischen Selbstverwaltung. Auch im folgenden Interview plädiert er für die Aufnahme von Friedensgesprächen, da Präsidentschaft und die neue Regierung dem Friedensprozess verpflichtet seien. Quelle: Ha'aretz 24. März 2006
Israel hat weltweit die höchste Recyclingrate beim Trinkwasser. Trotzdem ist Wasser rar und kostbar. Das israelisch-palästinensische Gebiet gehört zu den wasserärmsten Regionen der Erde - außerdem ist die Ressource ungleich verteilt. Seit Israel im Sechstagekrieg 1967 Westbank und Gaza eroberte und die Golan-Höhen besetzte, kontrolliert es alle Grundwasserspeicher westlich des Jordan und zum größten Teil auch das Jordanbecken. Bis heute, anlässlich des Weltwassertages 2006, hat das Interview mit Faten Mukarker nichts von seiner Aktualität eingebüßt: Quelle: Deutschlandfunk 5. November 2005
Wie erst kürzlich John Dugard, UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in den palästinensischen Gebieten, in seinem Bericht dokumentierte, hat Israel seit dem Ausbruch der 2. Intifada im September 2000 4.170 palästinensische Häuser zerstört. Ein neuer Bericht des „Israelischen Komitees gegen Häuserzerstörungen“ bestätigt diese erschreckende Bilanz: Seit 1967 wurden allein 12.000 palästinensische Häuser im Rahmen einer gezielten Kampagne zur Judaisierung Jerusalems vernichtet: Quelle: Aus dem Arabischen von Manal Abdulhafiz-Chreidah
Anbei dokumentieren wir ein Interview, dass der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas anlässlich seines Besuches in Wien der Presse gab: Quelle: TAZ 14. März 2006
Die CeBIT ist die weltweit größte Messe zur Darstellung digitaler Lösungen aus der Informations- und Kommunikationstechnik für die Arbeits- und Lebenswelt. Neben einer internationalen Plattform zum Erfahrungsaustausch hinsichtlich aktueller Entwicklungen und Trends bietet die CeBIT auch ein Forum für Produktpräsentationen und Networking. Auf der CeBIT 2006 in Hannover, die unter dem Motto "Digital Solutions for Work & Life" steht, wird sich in diesem Jahr auch die palästinensische Firma ASAL-Technologies präsentieren. Quelle: ASAL Technologies
Im Folgenden dokumentieren wir die Rede von Präsident Mahmoud Abbas, die er anlässlich der konstituierenden Sitzung des II. Palästinensischen Legislativrates (PLC) am 18. Februar 2006 in Ramallah gehalten hat: Quelle: Eigene Übersetzung/gekürzte Fassung
Ungeachtet und von der Öffentlichkeit fast unbemerkt vollzieht Israel einen Abkoppelungsprozess mit einem der fruchtbarsten und schönsten Täler auf palästinensischem Gebiet: Amira Hass dokumentiert die Abtrennung des Jordantals vom übrigen Teil der Westbank mit dem für jedes Auge offensichtlichem Ziel, auch zukünftig den Siedlungsbau in der Westbank gezielt voranzutreiben. Quelle: Ha'aretz 13. Februar 2006
Pfarrer Dr. Mitri Raheb zeigt sich verblüfft über das allgemeine Erstaunen anlässlich der Hamas als Wahlsiegerin - bringt doch der demokratische Wahlprozess unendliche Möglichkeiten mit sich: Im Umfeld der Desorientierung ist es nicht nur für die Christen in den palästinensischen Gebieten gar eine Berufung, eine Vision neuer Hoffnung und dynamischer Identität anzubieten, sondern vielmehr eine Ehre und ein Privileg daran mitwirken zu können. Quelle: Dr. Mitri Raheb 27. Januar 2006