Der international bekannte palästinensische Künstler Burhan Karkutli verstarb am heutigen Freitag im Alter von 71 Jahren in Bonn. Quelle: Arendt
Presseerklärung - Bonn
Der Zaun wird mehrere arabische Stadtviertel entweder von israelischen oder arabischen Vierteln trennen. An einigen Stellen wird er Palästinenser von Palästinensern trennen. Zusätzliche Zäune werden bestimmte palästinensische Ghettos ganz einschließen. Quelle: Freunde Palästina
Dieser Artikel von Viktoria Buch wurde der Homepage der Freunde Palästinas entnommen. Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs
Nach der Rede Scharons auf der jährlich einmal in Israel stattfindenden Sicherheitskonferenz gab die israelische Friedensgruppe Gush Shalom eine Erklärung heraus, der nichts hinzuzufügen ist. Wir dokumentieren diese Erklärung. Quelle: Presseerklärung von Gush Shalom
Zu einer Pressekonferenz in Bonn lud der ehemalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm am Dienstag (16. 12. 2003) nach Bonn ein. Zusammen mit dem Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamour, Rupert Neudeck und dem Kölner Rechtsanwalt Winfried Seibert hatte er die besetzten palästinensischen Gebiete besucht. Er fasste seine Eindrücke in einem bedrückenden vorweihnachtlichen Bild zusammen: "Wenn Maria und Josef heute von Nazareth nach Bethlehem wollten, kämen sie in diesem Jahr nicht an''. Quelle: -
"Kinder im Nahen Osten haben Recht auf Leben in Sicherheit". Forderungen von Bundesentwicklungsministerin Wieczorek-Zeul anlässlich des Tags der Menschenrechte. Quelle: Frau Heidemarie Wieczorek-Zeul (Bundesentwicklungsministerin)
Liran Ron-Furers Buch hat einen Sturm der Empörung ausgelöst. Im Internet-Portal der israelischen Zeitung "Jediot Achronot", die ihm in der Printausgabe ein langes Interview widmete, meldeten sich Hunderte von Lesern zu Wort. Viele scheinen Soldaten zu sein: Manche befürworten den Tabubruch, andere wollen in dem Autor lediglich einen besonders sadistischen Ausnahmefall sehen. Quelle: Joseph Croitoru
FAZ
Auch nach drei Jahren im Amt bleibt die meist gestellte Frage in Israel: Was eigentlich will Regierungschef Ariel Scharon? Denn es gibt zwei Scharons: einen, der redet, und einen, der handelt. Beide haben miteinander nichts zu tun, sie widersprechen sich ständig. Der eine Scharon hat zum Amtsantritt vor drei Jahren das Ende der Intifada versprochen, die ihm via Tempelberg-Visite zur Macht verholfen hatte. Derselbe Scharon spricht zum Entsetzen seiner Klientel von einem palästinensischen Staat und davon, dass Israel "nicht an all den Orten bleiben kann, an denen es sich zur Zeit aufhält". Quelle: Süddeutsche Zeitung
Anlage 1391
Rezession, anhaltende Unsicherheit und diplomatische Isolierung - diese Bilanz macht die Regierung Scharon nicht irre. Außer den USA und Israel haben in der UN-Vollversammlung nur zwei Ministaaten gegen eine Verurteilung des israelischen Mauerbaus gestimmt, der einer weiteren Landnahme und der Absicherung der israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten dient. Während Scharon die Genfer Vereinbarung zwischen der israelischen Opposition und gemäßigten Palästinensern als "Verrat" denunziert, schafft seine Hardliner-Politik unter den Palästinensern ständig neue Feinde. Seit Beginn der zweiten Intifada sind die Gefängnisse überfüllt. Und jetzt ist die Nachricht durchgesickert, dass Israel mindestens ein Geheimgefängnis unterhält. Quelle: TAZ, Le Monde diplomatique
Jonathan Cook - Freier Journalist, lebt in Israel
Deutsch von Niels Kadritzke
In diesen Tagen, in denen die Mauer in dieser Region der Westbank vollendet wird, ändern sich auch die Regeln wieder. Nun liegt ein großer Teil des landwirtschaftlich genützten Landes westlich des Zaunes und ist nur durch spezielle Tore zu erreichen, die von Soldaten kontrolliert werden. Sogar jene, die sich erniedrigt und um Passierscheine gebeten haben und denen klar ist, dass das Land auf der anderen Seite ihnen nicht mehr gehört, werden nur nach Laune der Soldaten durchgelassen. Quelle: Flo Razowsky, Westbank
FAZ
Aus dem Englischen zuweilen etwas freier übersetzt: Ellen Rohlfs
Israelis und Palästinenser suchen einen Ausweg aus der Resignation Quelle: Avi Primor
Die Welt
http://freepalestine.de
Avi Promir war Botschafter Israels in Berlin. Heute ist er Vizepräsident der Universität Tel Aviv.
Stoppt den Bau des so genannten "Sicherheitszauns" in Palästina!
Derzeit baut Israel in der besetzten Westbank eine Trennmauer mit verheerenden Folgen für die palästi-nensische Bevölkerung. Sharon, dessen brutale militärische Repression in den besetzten Gebieten keine Sicherheit für die israelische Bevölkerung gebracht hat, versucht so dem Ruf nach Taten in der israelischen Öffentlichkeit zu entsprechen. Quelle: http://freepalestine.de
Der Dichter als Gewissen seines Volkes - antiquierte Idee? Was für die moderne westliche Welt als moralisch-verstaubt gilt, besitzt in anderen Gegenden unverändert Gültigkeit: Mahmoud Darwisch, als die große poetische Stimme der arabischen Völker längst Nobelpreiskandidat, zieht Tausende an, wenn er sich hören lässt. In Leipzig, quasi Diaspora, waren es immerhin Hunderte, die dem palästinensischen Literaturstar hingerissen lauschten. Quelle: Gisela Hoyer
Leipziger Volkszeitung
Längst ist die traditionelle Saladin-Allee von Gaza-Stadt nach Süden gesperrt, die historische Straße der Pharaonen, neben der am Ende des 19. Jahrhunderts die Eisenbahn von El Arisch nach Jaffo gebaut wurde. Brach liegt die Kreuzung, an der die Siedler die Straße überqueren, um vom israelischen Grenzpunkt Karni im Osten in ihre isolierte Siedlung Netzarim zu gelangen. Die Israelis haben alle palästinensischen Häuser niedergerissen und alle Bäume gerodet. Quelle: Jörg Bremer, Gaza
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ich habe eine freudige Nachricht für alle Fans unseres Ministerpräsidenten. Bisher wussten sie, dass er erfolgreich drei Karrieren vereinigt: Landwirt, General und Politiker. Sie wussten jedoch nicht, dass er sich heimlich eine vierte Karriere angeeignet hat: Arzt, genauer gesagt Pathologe. Quelle: Aus einem Kommentar von Nachum Barnea, Jedioth achronoth
hagalil.com
Der Bau der israelischen Apartheidsmauer in der Westbank, ist ohne Zweifel auch politisch motiviert. Ein lebensfähiger palästinensischer Staat und mit ihm ein dauerhafter Friede auf Grundlage einer Zweistaatenlösung soll damit unmöglich gemacht werden. Quelle: The Palestine Monitor
Nach dem Scheitern der Roadmap im Nahen Osten liegt ein neuer, von einer Gruppe Intellektueller entwickelter Friedensplan vor, der den Dauerkonflikt detaillierter zu lösen versucht. Arafat ist wohlwollend, doch Israel winkt wütend ab. Dem "Genfer Abkommen" mangelt es an gewichtigen Unterstützern. Quelle: Spiegel online
Sari Nusseibeh ist Philosoph - wer sonst sollte auf die Idee kommen, mit Bauern, Läufern und Türmen eine Mauer zu bekämpfen? Mit seinen palästinensischen Studenten wehrt der Präsident der El Kuds-Universität sich gegen den israelischen Separationswall. Ihr gemeinsames Ziel: Die Mauer muss weg. Quelle: Spiegel Online
"Die wiederholten Angriffe der israelischen Armee und die damit verbundene planmäßige Zerstörung von Häusern und zivilen Eigentums stellen eine schwere Verletzung internationaler Menschenrechte und humanitärer Gesetze, vor allem der Artikel 33 sowie 53 der 4. Genfer Konvention dar und sind somit als Kriegsverbrechen zu behandeln," teilte Amnesty international mit. Quelle: Amnesty international
DAAD schickte Hochschulvertreter nach Palästina
Krisenprävention durch Hochschulkontakte, so lautet das Ziel ihrer Mission: Im Auftrag des DAAD reisten drei Hochschulleute nach Palästina und recherchierten vor Ort an den Universitäten. Jetzt sind sie wieder zurück. Ulrike Burgwinkel hat mit einem von ihnen, mit Professor Klaus Rautenstrauch, Informatiker der Uni Magdeburg, gesprochen. Quelle: Deutschlandfunk
Die internationale Kritik an dem israelischen Angriff in Syrien dauert an. China, Russland und mehrere arabische Regierungen sowie die Europäische Union kritisierten am Montag den Luftangriff auf ein angebliches Ausbildungslager für militante Palästinenser. Der amerikanische Präsident Bush äußerte jedoch am Montag Verständnis für das israelische Vorgehen. Israel habe das Recht, sich zu verteidigen, sagte er. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung
Avneri:
Wir sind eine Gruppe von 10 israelischen Friedensaktivisten, die sich als menschlichen Schutz angeboten haben. Außer uns sind hier noch 30 internationale Friedensaktivisten. Alle schlafen in einem Teil des Gebäudes auf der Erde. Über uns sind die Zimmer von Präsident Arafat. Wir sind da, um, falls nötig, zu verhindern, dass unser Ministerpräsident Ariel Sharon das vollbringt, was er vollbringen möchte, nämlich Jassir Arafat umzubringen. Quelle: Deutschlandfunk
Elke Durak im Gespräch mit Avi Primor, früherer israelischer Botschafter in Deutschland, und Abdallah Frangi, Generaldelegierter der PLO in Deutschland Quelle: Deutschlandfunk
Thomas Heyer im Gespräch mit Moshe Zimmermann, Leiter des Richard Köbner-Instituts für deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Quelle: Deutschlandfunk
Sperrzonen um isolierte Siedlungen in Cisjordanien
Da nicht alle Siedlungen in Cisjordanien in die geplante Sperranlage einbezogen werden können, hat die Armee die Einrichtung ringförmiger Sicherheitszonen um diejenigen Siedlungen vorgeschlagen, die nicht von dieser Trennmauer geschützt sind. Quelle: NZZ
Durch die Einbeziehung der drei Siedlungen gäbe es kein durchgängiges palästinensisches Gebiet im nördlichen Westjordanland mehr, sondern nur zwei Inseln westlich und östlich der Sperranlagen. Washington hält dagegen, wenn es schon eine Mauer geben solle, müsse sie im Wesentlichen längs der Waffenstillstandslinie, der Grünen Linie, verlaufen. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die 27 Luftwaffenpiloten informierten ihre Kommandeure, dass sie sich von jetzt an weigern würden, "unmoralische und illegale Befehle" auszuführen, die den Tod von Zivilisten verursachten. Am Ende ihres Statements griffen sie die Besetzung an, die Israel korrumpiert und seine Sicherheit gefährdet. Quelle: Uri Avnery
Aus dem Englischen übersetzt: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert
Der Brüssler Kassationshof entschied am Mittwoch, 24. September 2003, über die gegen den amtierenden israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon und den israelischen General Amos Yaron anhängige Klage wegen der Verstrickung in die Massaker von Sabra und Shatila. Quelle: -
Die USA haben eine Sicherheitsratsresolution gegen die Ausweisung Jassir Arafats per Veto gestoppt - und treffen auf Unverständnis, vor allem in der arabischen Welt. Die Entscheidung könnte auch Konsequenzen für die Situation im Irak haben. Quelle: Dr. ERIC CHAUVISTRÉ
TAZ-Bericht
Die Palästinenser sind tatsächlich ein einsames Volk. Der moralisch-solidarische Beistand des ohnmächtigen arabischen Orients und der institutionell machtlosen intellektuellen Kreise im Westen und anderswo ändert an der Einsamkeit dieses Volkes nichts. Quelle: Dr. Behrouz Khosrozadeh
Die Zeit 39/2003
"Habt keine Angst! Kehrt ins Heilige Land zurück!". Diesen dramatischen Appell richtete Pater Ibrahim Faltas, Kustos der Geburtsbasilika von Bethlehem, an die christlichen Pilger in der ganzen Welt. Quelle: Pater Faltas
Die Regierung von Israel hat sich entschieden, Yasser Arafat zu ermorden. Wann wird also der geplante Mord stattfinden? Und was geschieht danach? Das Blutvergießen wird weltweit sein. Jeder Israeli ein Ziel, jedes Flugzeug, jede Gruppe von Touristen, jede israelische Institution wird in ständiger Angst sein. Die Amerikaner haben ihre Gründe, gegen den Mord zu stimmen. Jeder Araber und Muslim wird glauben, Sharon habe mit amerikanischem Einverständnis und der Ermutigung durch die Amerikaner gehandelt, trotz des schwachen Widerspruches, der damit verbunden war. Die Wut wird gegen sie gerichtet sein. Viele neue Bin Ladens werden Rache schwören Quelle: Uri Avnery
http://www.uri-avnery.de
Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert
Dr. Margret Johannsen ist Nahostexpertin und arbeitet am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg. tagesschau.de sprach mir ihr über die von Israel angekündigte Ausweisung von Palästinenserpräsident Jassir Arafat. Quelle: Dr. Margret Johannsen
Das Interview führte Sarah Strohschein, tagesschau.de
Zum 10. Jahrestag der Unterzeichnung der Prinzipienerklärung von Oslo am 13. September 2003 erklärt Ludger Volmer, außenpolitischer Sprecher der Bündnis 90/DIE GRÜNEN Quelle: Ludger Volmer
Die israelische Opposition existiert nicht, und die regierende Koalition mit Premierminister Ariel Scharon an der Spitze nimmt für sich in Anspruch, Schweigen bewahren zu dürfen. Eine Nation von Quasselstrippen ist plötzlich verstummt. Wir leben in einer Realität des donnernden Versagens. Quelle: Der Autor ist Abgeordneter der Arbeitspartei Israels und war von 1999 bis 2003 Sprecher der Knesset.
Von: Avraham Burg
Deutsch von: Christopher Schmidt
Der Beschluss des israelischen Sicherheitskabinetts, die Ausweisung des Präsidenten aus seiner Heimat, ist der Höhepunkt der Arroganz und Missachtung internationaler Regeln. Quelle: Prof. Dr. Sami Hussein, Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinde Deutschland e.V.
Auch in Palästina hat Schule und Universität wieder begonnen. Auf dem Sportplatz der Al-Quds Universität in Ostjerusalem (Abu Dis) stehen allerdings Bulldozer, die die Apartheidsmauer durch den Universitätscampus bauen sollen. Der Pinienhain sowie der geplante botanische Garten werden dem Betonwall zum Opfer fallen. So bittet die Universitätsleitung sowie die Studierenden um Unterstützung. Quelle: IWPS Cathy
Übersetzung: Karin
Am 31. Juli 2003 verabschiedete das israelische Parlament ein umstrittenes Gesetz, das israelisch-palästinensische Ehepaare künftig zwingt, getrennt zu leben oder Israel zu verlassen. Quelle: www.btselem.org
Zum Rücktritt des palästinensischen Premierministers Mahmud Abbas und der Lage im israelisch-palästinensischen Konflikt erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD- Bundestagsfraktion Gernot Erler: Quelle: Gernot Erler
Verleihung des Aachener Friedenspreises an israelisch-palästinensische Friedensaktivisten. Quelle: Interview: Michael Klarmann; für ND - hier ungekürzte Langfassung
Weitere Informationen unter www.aachener-friedenspreis.de
Der palästinensische Präsident Yasser Arafat kritisierte in einem Interview, das er am 27. August dem International Press Centre (IPC) gab, die Politik der US-Regierung: "Es steht niemandem zu, sich in interne palästinensische Angelegenheiten einzumischen''. Man könne sich ansonsten die Frage stellen, warum es eine Einmischung in die israelische Innenpolitik oder in die Innenpolitik eines anderen Staates nicht gebe. Quelle: International Press Centre
Es war ein Putsch. Wie jeder klassische Putsch wurde er von einer Gruppe Offiziere ausgeführt: von Sharon, Mofaz, Ya'alon und der Militärspitze.
Es ist kein Geheimnis, dass die Militärpartei (und das ist die einzig funktionierende Partei in Israel) vom ersten Augenblick an gegen den Waffenstillstand (Hudna) war, genau so, wie sie gegen die Road Map war. Quelle: Uri Avnery ist israelischer Journalist der israel. Tageszeitung Ha'aretz
Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert
Da die israelische Regierung darauf besteht, ihr expansionistisches Projekt an Rachels Grab in Bethlehem fortzuführen, sehe ich mich gezwungen, meine tiefe Besorgnis über diese ernste Drohung zum Ausdruck zu bringen, die die Geburtsstadt Christi und ihre Zukunft überschattet. Quelle: Hanna J. Nasser
Bethlehem Municipality
Ohne zu zögern hatte sich das Ärzteteam der Chirurgie und Radiologie mit Chefarzt Dr. Georg Westerdorf und Dr. Andreas Jagenburg zu diesem Schritt bereit erklärt, als die Pallottineroberin Sr. Domenica ihnen von den Verletzungen des Palästinenserjungen erzählte. Immer wieder hilft das VPH gezielt und kostenlos jungen Kriegsopfern. Quelle: Bergisches Handelsblatt
Nächtliche Einfälle in Jenin und Kalkilia, Verhaftungen und eine Exekution in Hebron sowie weitere Straßensperren und Checkpoints in Ramallah und Nablus. Einfälle, die Israels Stellungnahme von Dienstag Nacht unbedeutend macht, laut der auf die Selbstmordanschläge keine militärische Antwort geplant ist, da "keine Absicht bestünde, die Regeln der Waffenruhe zu brechen". Quelle: Palestine Monitor
Jusra Abdel Rauf al-Kidwah, die Schwester des palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat, starb am Mittwoch, den 13. August 2003 nach langer Krankheit in einem Kairoer Krankenhaus. Quelle: Generaldelegation Palästinas
Wieder hat die Scharon Regierung bewiesen, wie sie sich hinter ihren großausposaunten Erklärungen zur Unterstützung für die Roadmap Friedensbemühungen in der Praxis diese sabotiert. Die in dem von der USA Regierung gesponserten Fahrplan zur Friedensbildung soll als erstes ein Waffenstillstand und zwischen den Konfliktpartnern Israel und Palästina vertrauensbildende Maßnahmen erreicht werden. Für die israelischen Regierungskreise heißt das, dass die Palästinenser ihrem Widerstand gegen die militärische Besatzermacht vollständig einstellen müssen, während Israel weiterhin die brutale staatsterroristische Unterdrückung gegen das Palästinenservolk ungezügelt weiter führen kann. Angeblich dient doch dies der Sicherheit Israels und der Bekämpfung des Terrorismus – des palästinensischen und arabischen Terrorismus alleine, versteht sich. Quelle: Hans Lebrecht
Kibbutz Beit-Oren
Phone: (972-4) 8307 237 / FAX: (972-4) 823 25 24
E-Mail: hlebr@trendline.co.il
Arafats Lebenslauf vom Anführer einer winzigen Gruppe von Flüchtlingen bis zum gegenwärtigen Stand, in der die ganze Welt die Idee eines palästinensischen Staates unterstützt, symbolisiert den palästinensischen Überlebenskampf. Keiner symbolisiert die Lage des palästinensischen Volkes, sein Leiden, seine Entschlossenheit und seinen Mut mehr als der Mann im belagerten Mukata'ah, einem Gefängnis innerhalb eines Gefängnisses (Ramallah) Quelle: Uri Avnery
Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert
Bei einer gut besuchten Pressekonferenz brachten Mitglieder der internationalen Presse, der palästinensischen Gesellschaft und der internationalen Gemeinschaft, wie Luisa Morgantini (italienisches Mitglied des Europäischen Parlaments), Dr. Mustafa Barghouti (Generalsekretär der Palestinian National Initiative), Suhail Khoury (Generaldirektor des Palestinian National Conservatory of Music), und Rima Tarazi (Chefin des Board of Palestinian National Conservatory of Music), ihre Freude über den Besuch Daniel Barenboims in Ramallah zum Ausdruck. Quelle: Palestine Monitor
Im Westjordanland sorgt der von Israel errichtete Zaun dafür, dass palästinensische Bauern ihre Felder verlieren oder nur schwer erreichen - Beobachtungen aus dem Dorf Dschajus Quelle: Inge Günther
Berliner Zeitung
An manchen Stellen steht die Mauer schon. Drei bis manchmal sogar acht Meter ragen Betonblöcke auf. Anderswo werden ein 3,5 Meter hoher Drahtzaun oder Gräben Israel und einige jüdische Siedlungen im Westjordanland von dem Gebiet trennen, das ein palästinensischer Staat werden soll. Quelle: Martina Doering
Berliner Zeitung
Seit Beginn der Intifada sind mehr als 800 Israelis, meist Zivilisten von Palästinensern getötet worden. Wir nennen dies zu recht "Mord". Einige wurden durch Selbstmordattentäter getötet, die andern durch andere Mordinstrumente. Zur selben Zeit sind mehr als 2200 Palästinenser durch Israelis getötet wurden - einige als bewaffnete Verdächtige und fast alle mit den Waffen unserer Soldaten. Wir nennen diese Todesfälle nicht "Morde". Quelle: Shulamit Aloni
Haaretz
Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs
Quelle: Bericht über die Erkenntnisse von Jean Ziegler, Schweizer Soziologe und Sonerbreichterstatter der UN bei seinem letzten Besuch in den besetzten Gebieten Ende Juni
Von: Harald Neuber
Der gemeinnützige Verband für die Betreuung älterer Menschen im Libanon ehrte Herrn Dr. Ali Maarouf, den Vorsitzenden des palästinensischen Ärzte- und Apothekerverbandes in Deutschland Quelle: Al Quds al Arabi
Die wichtigsten Ereignisse der letzten Tage waren das Treffen Abu Mazens mit dem israelischen Ministerpräsidenten Sharon und die europäische Rundreise von Minister Shaath. Quelle: -
Nach dem Sicherheitsabkommen mit den Palästinensern haben sich die israelischen Truppen aus dem nördlichen Gazastreifen zurückgezogen. Die Existenzgrundlage von Großfamilien liegt in Trümmern. Quelle: Charles A. Landsmann
Generalanzeiger Bonn
Der Rückzug aus den palästinensischen Gebieten ist ein Bluff. Das Militär hat Teile von Bethlehem verlassen, baut aber weiter an Mauern in andern Teilen der Stadt. Rückzüge aus den andern palästinensischen Städten "werden im Augenblick nicht in Erwägung gezogen". Überall in der Westbank machen die Checkpoints das Leben der Bevölkerung weiterhin zur Hölle. Jede Nacht werden weitere Leute verhaftet. Quelle: Uri Avnery
Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert
Wir treffen uns in finsteren Zeiten. Gezielte Tötungen, Selbstmordattentate, das Töten von Frauen und Kindern ist zur täglichen Routine geworden. Auf beiden Seiten leben die Menschen in einem Zustand der Angst, der Hoffnungslosigkeit und der Apathie. Aber wir haben keinen Grund, die Hoffnung zu verlieren. Wenn wir auf die Jahrzehnte unseres Kampfes blicken, sehen wir eine stete Vorwärtsbewegung in Richtung Frieden. Quelle: Uri Avnery
Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert
Israel macht vorwärts mit dem Trennungszaun zur palästinensischen Westbank. Der fünfzig Meter breite Streifen mit Stacheldraht, elektrisch geladenem Zaun und Armeestrasse schafft neue Fakten. Quelle: Matthias Bertsch, Jerusalem
http://www.woz.ch/wozhomepage/nahost03/zaun26j03.htm
Es ist noch nicht klar, ob es Sharon gelungen ist, das Boot der Friedensinitiative zu versenken. Vielleicht wird Präsident Bush nach all dem einige Entschlossenheit zeigen und die Initiative retten, in die er sein persönliches Prestige investiert hat. Quelle: Uri Avnery
Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert
Das Oslo-Abkommen hatte einen Geburtsfehler, weil das Endziel nicht beim Namen genannt wurde: den Staat Palästina neben dem Staat Israel. Die Road Map definiert klar dieses Ziel, das von der ganzen Welt bestätigt wurde und mit dem Zugeständnis der rechtesten Regierung Israels, die es jemals hatte. Dies ist ein großer Schritt nach vorne, eine Reise ohne Rückfahrkarte. Quelle: Uri Avnery
Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert
Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) wird ab Anfang Juni erstmals Fachkräfte nach Palästina entsenden und ein eigenes Landesbüro in Ramallah eröffnen. Quelle: -