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29.08.2013 10:31

Dr. Daibes als Botschafterin Palästinas in Deutschland akkreditiert

Mit der Überreichung ihres Beglaubigungsschreibens ist Botschafterin Dr. Khouloud Daibes seit Mittwoch (28.08.) als Botschafterin des Staates Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland akkreditiert und kann damit offiziell ihre Arbeit als Leiterin der Palästinensischen Mission aufnehmen.

Liebe Leserin, lieber Leser,

am Mittwoch habe ich meine Akkreditierung, die mich offiziell als Botschafterin meines Landes Palästina hier in Deutschland bestätigt, eingereicht. Ich freue mich sehr, meine Regierung, mein Volk sowie die hier lebenden Palästinenser in einem Land zu vertreten, welches ich stets in sehr guter Erinnerung habe und mich seit Jahren beeindruckt.

Seit den 1970er Jahren stehen Deutschland und Palästina in einem engen regelmäßigen Austausch. Als erster Staat weltweit hat Deutschland 1994 eine erste internationale Repräsentanz in Jericho eröffnet. Bereits ein Jahr zuvor, im Dezember 1993, wurden die diplomatischen Beziehungen mit der Aufwertung der Informationsstelle Palästinas zur Generaldelegation offiziell aufgenommen. Mit der Gründung des deutsch-palästinensischen Regierungslenkungsausschusses und der weiteren Aufwertung zur Palästinensischen Mission vertieften sich unsere Beziehungen.

In diesen Zeit haben sich zwischen unseren beiden Ländern eine beständige freundschaftliche Beziehung und eine über viele verschiedene Bereiche erstreckende konstante Zusammenarbeit etablieren können. Es ist mir ein großes Anliegen, das zwischen Deutschland und Palästina bestehende vertrauensvolle Arbeitsverhältnis weiter zu fördern und zu festigen.

Ein weiterer Fokus meiner Arbeit wird die Förderung der Verständigung zwischen unseren beiden Völkern sein. Wir sind ein Staat unter israelischer Besatzung und unsere Bevölkerung wird grausam unterdrückt. Doch Palästina hat auch eine weitreichende Kultur und Tradition. Palästina ist reich an einer historischen Vergangenheit und birgt zugleich großes kulturelles, touristisches und wirtschaftliches Potenzial. Es gilt, die deutsche Öffentlichkeit über dieses wunderbare Palästina zu informieren. Gemeinsam mit meinen Mitarbeitern hoffe ich an dieser Stelle auch auf eine gute Zusammenarbeit mit den zivilgesellschaftlichen Organisationen und Institutionen, die sich bereits seit Jahren unermüdlich für Palästina einsetzen.

Mit meinem Grußwort verbinde ich die Hoffnung, dass wir durch unsere Arbeit einen wirksamen Beitrag leisten, damit bald möglichst der souveräne Staat Palästina in den Grenzen von 1967 mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt gegründet wird und die Region einen gerechten und umfassenden Frieden erfährt.

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