Sie befinden sich hier

Inhalt

11.12.2012 15:53

Israel bricht wiederholt Waffenstillstand im Gaza-Streifen

Trotz des am 21. November zwischen Hamas und der israelischen Regierung ausgehandelten Waffenstillstandes ist die israelische Besatzungsarmee zweimal in den Gaza-Streifen eingedrungen und tötete in den letzten zwei Wochen drei Palästinenser. Diese Aggressionen sind Staatsterror und müssen unverzüglich unterbunden werden, erklärt Botschafter Salah Abdel Shafi.

"Vor zwei Wochen vereinbarten Hamas und Israel einen Waffenstillstand. Doch trotz des Abkommens drang die israelische Besatzungsarmee seitdem zweimal in den Gaza-Streifen ein und tötete drei Palästinenser.

In der Nacht zu Dienstag marschierte die israelische Besatzungsarmee in Ramallah ein und zerstörte die Büros von den drei zivilgesellschaftlichen Organisationen "Agricultural Work Committees",  "Addameer" und "Union of Palestinian Women's Committees". Die Besatzungssoldaten haben mindestens vier Computer und zahlreiche Dokumente entwendet.

Sowohl die Aggressionen im Gaza-Streifen als auch die Überfälle in Ramallah sind schlichtweg Staatsterror. Es sind kalkulierte und gezielte Provokationen seitens der israelischen Regierung, über die die internationale Gemeinschaft bedenkenlos hinweg sieht.

Allerdings sind die Invasionen in den Gaza-Streifen und in Ramallah kein Verteidigungsschutz, sondern sie dienen allein dem Zweck, ein gesamtes Volk weiter zu terrorisieren und zu unterdrücken.

Israel wird das Recht auf Selbstverteidigung zugesprochen, dem palästinensischen Volk bleibt dieses Recht trotz der gewaltsamen Angriffe versagt. Aufgrund dessen liegt es in der Verantwortung der internationalen Gemeinschaft das palästinensische Volk vor den Feinseligkeiten Israels zu schützen. Ich erwarte von den Regierungen, dass sie einen Staat, der rücksichtslos seine Besatzung fortsetzt, klar und deutlich verurteilen und sich effektiv für das Ende der Unterdrückung einsetzen."

Kontextspalte