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19.09.2012 14:35

Israel feilt am arabischen Feindbild in hebräischer Kinderliteratur

Was denken jüdische Kinder über Araber? Diese Frage beschäftigte den vor kurzem aus dem israelischen Bildungsministerium entlassenen Leiter für politische Bildung, Adar Cohen. In einer Studie befragte er 520 jüdische Kinder und das Ergebnis dieser Umfrage ist ebenso erschreckend wie die Analyse des Außenministeriums in Ramallah zu dem arabischen Feindbild in der hebräischen Kinderliteratur und der rassistischen Politik der israelischen Regierung.

Adar Cohen fragte 520 jüdische Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren nach ihrer Meinung über Araber. 75 Prozent der Kinder sehen in Arabern Personen, die Kriminelle sowie Mörder sind und  Kinder entführen.

80 Prozent der Befragten beschrieben Araber als Monster mit einem Tierschwanz, grünen Haaren und einem Gesicht voller Narben. Araber tragen immer eine Kuffiye, züchten Kühe und leben nur in der Wüste.

90 Prozent der Schüler sind der Meinung, dass Araber kein Recht auf ihr Land haben und vertrieben oder umgebracht werden müssen.

Den Grund des Konfliktes sehen die Kinder in der Absicht der Araber, alle Juden umbringen, sie vertreiben und ins Meer werfen zu wollen. Frieden bedeutet für sie die vollständige Kontrolle Israels über das historische Palästina.

Weitere Informationen zu dem arabischen Feindbild in der hebräischen Kinderliteratur und der rassistischen Politik der israelischen Regierung erhalten Sie unter unserer Rubkrik Israels Treibjagd gegen Palästinas, Teil 3.

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