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Medienpräsenz -
Presse
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Wer kann den Krieg stoppen?
Der Krieg in Gaza geht unvermindert weiter. Das Leid der Palästinenser im Gaza-Streifen ist ungeheuer groß. KURIER-Hauptstadtkorrespondent Peter Brinkmann sprach mit Hael Al-Fahoum, Generaldelegierter Palästinas, über die Ursachen des Konfliktes und wie Deutschland und Europa vermitteln können.
Israel sagt: Stoppt die Hamas ihre Raketenangriffe auf Israel, ist der Krieg zu Ende. Warum stoppt die Hamas diese Angriffe nicht?
Sie beurteilen das aus der Sicht eines normalen, rational denkenden Menschen. Aber wir leben nicht unter normalen Umständen. Das tägliche Leben unseres Volkes unter israelischer Besatzung ist in keinem Punkt normal. Wir können uns nicht einmal von einem Ort zu einem anderen Ort frei bewegen, geschweige denn, ins Ausland fahren. Israel bestimmt jeden Teil unseres Lebens. Ist das normal? Die Raketenangriffe sind daher auch ein Akt der Verzweiflung.
Was kann Europa, was kann Deutschland tun?
Solange Europa und insbesondere die deutsche Kanzlerin Angela Merkel allein die Hamas für diesen Krieg verantwortlich macht, ist kaum eine Friedensregelung möglich.
Warum nicht?
Diese Art von Schuldzuweisung durch die Kanzlerin und die Bush-Regierung ist geradezu "grünes Licht" für die Fortführung des Krieges. Israel wird dabei immer als der Angegriffene dargestellt wird. Das entspricht aber nicht der Wirklichkeit.
Wie lösen wir also das Problem?
Alle reden von der Zwei-Staaten Theorie als Lösung. Die Zwei-Staaten Theorie ist nicht unser Baby. Europa, Deutschland und die USA haben diese Idee geboren. Jetzt müssen diese dafür sorgen, dass es auch ins Leben kommt.
Wie lange wird dieser Krieg dauern?
Das müssen Sie Israel fragen. Wir sind nicht der Aggressor, wir haben den Krieg nicht begonnen. Wir haben den Krieg nicht gewollt. Israel provoziert uns unentwegt, Israel braucht diesen Krieg. Israel hatte versprochen, die Übergänge nach Gaza vor Monaten zu öffnen. Was aber ist geschehen: Sie haben uns abgeschlossen. Ich frage Sie: Wer ist der Aggressor?
Berliner Kurier; 12. Januar 2009 Medienpräsenz - Presse vom 13.01.2009
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13.01.2009
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