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Generaldelegation Palästinas
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12207 Berlin

Tel.: 030 - 20 61 77 - 0
Fax: 030 - 20 61 77 - 10


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Mo - Fr 9:00 - 15:00 Uhr

 

Medienpräsenz - Presse

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Taten statt Worte

Gestern besuchte der Generaldelegierte Palästinas, Hael Al-Fahoum die Region Bitterfeld. Neben Besuchen in verschienen ortsansässigen Unternehmen besprach er mit Vertretern des Lions-Clubs Bitterfeld die Eröffnung eines weiteren in Bethlehem:

Beim Besuch des Generaldelegierten Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland spielten die Themen Bildung und Wirtschaft eine große Rolle. Der gebürtig aus Nazareth stammende Hael Al-Fahoum war das erste Mal in der Region Bitterfeld. Er trat seinen Dienst in Berlin in der Generaldelegation im Jahr 2006 an. In der hiesigen Region besuchte er Unternehmen und führte angeregte Gespräche.

Stefan Dietrich, PR-Manager bei der Q-Cells AG, lud Fahoum ein, gemeinsam mit Fachleuten wiederzukommen und den Einsatz der Solarenergie bis in die Bereiche Tunesiens zu beraten. Hier knüpfte der anschließend die auf Produktion von Biodiesel aus dem Rohstoff Pflanzenöl gerichtete Besuch bei der Firma MUW-Biodiesel im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen an. Fahoum, der selbst Bio- und organische Chemie studierte, zeigte sich überaus interessiert im Gespräch mit Geschäftsführer Axel Keller. Die Frage nach möglichen Rohstoffen auch für die Region der palästinensischen Gebiete und darüber hinaus wurde für eine künftige Zusammenarbeit vertieft. Im praktischen Vor-Ort-Besuch in Labor und Produktionsstrecke konnte sich Fahoum ein Bild vom Unternehmen machen. Derartige Energiequellen auch für seine Heimat zu finden, ist für den Generaldelegierten nach eigener Information zukünftig auf der Agenda zu finden.

Die Lions-Mitglieder Manuela Lott und Georg Kuropka, deren Einladung Fahoum gefolgt war, begleiteten ihn während seines Besuches in Bitterfeld. Am Nachmittag erfolgten abschließend konkrete Terminabsprachen für die kommenden Wochen. Fahoum selbst ergänzte bereits zu Beginn des Jahres die persönlichen Kontakte nach Bethlehem und Ramallah, um dort einen eigenen Lions-Club zu gründen. Auch dort wollen sich Menschen das Ziel setzen, unter dem weltweiten Motto "Wir dienen" anderen Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, zu helfen. Der Gedanke an eine Club-Gründung auf palästinensischer Seite entstand mit der Partnerschaft zu einem israelischen Lions-Club, die 2002 begann. Nun rückt dies in greifbare Nähe.



Bitterfelder Zeitung
08. Juni 2007

Medienpräsenz - Presse vom 08.06.2007

08.06.2007
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