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Hoffnung auf neue Impulse
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP erläutert der Generaldelegierte Palästinas, Hael Al-Fahoum, warum er sich von der zweiten Nahost-Reise der Bundeskanzlerin und EU-Ratsvorsitzenden Angela Merkel neue Impulse für den Dialog mit Israel erhofft:
Die Palästinenser erhoffen sich von der Nahostreise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen wichtigen Impuls für den Dialog mit Israel. Die palästinensische Seite sei "sehr froh über die Rolle Merkels bei dem Versuch, die Positionen von Palästinensern und Israelis zusammenzubringen", sagte der Generaldelegierte Palästinas in Deutschland, Hael al-Fahoum, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Dies gelte auch für die "faire Hilfe" der deutschen Regierung bei dem Versuch, "einen substanziellen Dialog und ein substanzielles Engagement im Friedensprozess zwischen Palästina und Israel" zu erreichen.
Aus den regelmäßigen Kontakten zwischen Merkel und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ergebe sich der Eindruck, dass die Kanzlerin entschlossen sei, "eine wirklich konstruktive Rolle zu spielen, und ein echter Partner bei der Lösung des Konflikts zu sein". Deutschland habe bereits den Erfolg erzielt, den Treffen des Nahost-Quartetts Regelmäßigkeit zu geben. "Bei den Treffen des Quartetts wurden grundlegende und wichtige und nicht nur formale Fragen besprochen. Es kam alles auf den Tisch", sagte al-Fahoum. "Das ist schon ein Schritt nach vorn." Zudem versuche Deutschland, die Bedingungen der internationalen Gemeinschaft mit denen der arabischen Seite in Einklang zu bringen.
Das verstärkte Engagement im Nahostprozess sei "eine der Prioritäten auf der Agenda des deutschen EU-Ratsvorsitzes", sagte al-Fahoum weiter. Merkels Botschaft bei ihrer Reise an den israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert könne sein: "Es gibt einen sehr starken politischen Willen bei den Palästinensern, ein Partner im Friedensprozess zu sein." Die Kanzlerin werde nicht versuchen, als Unterhändlerin aufzutreten, sondern als Partnerin.
Bei ihren Besuchen in Jordanien, Israel, den Palästinensergebieten und im Libanon werde sie sich um einen "Gesamtüberblick" bemühen. Dabei setzt der studierte Chemiker al-Fahoum auf die naturwissenschaftlichen Kenntnisse der Physikerin Merkel. Naturwissenschaftler versuchten "den besten Mechanismus und die besten Bedingungen herauszufinden, um die besten Ergebnisse zu erzielen und sie nutzbar zu machen", sagte der Generaldelegierte.
AFP 30. März 2007 Medienpräsenz - Presse vom 02.04.2007
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02.04.2007
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