Der Generaldelegierte Palästinas sieht durch die "Genfer Initiative³ für den
Nahen Osten die Friedensbefürworter in der Offensive und fordert die
Israelis auf, sich nicht länger von den jüdischen Siedlern ihre Politik
diktieren zu lassen. Quelle: Daniel Alexander Schacht
Hannoversche Allgemeine Zeitung
Die palästinensischen Regierungschefs kommen und gehen. Erst Mahmud Abbas, jetzt Achmed Kureia. Wer ist der nächste? Quelle: Jüdische Allgemeine
Interview: Detlef D. Kauschke
Bielefeld. Einen Frieden im Nahen Osten hält Abdallah Frangi, Leiter der Generaldelegation Palästinas in Deutschland, noch immer für möglich. Die Perspektiven hierfür erläuterte er in einem Gespräch mit der Redaktion dieser Zeitung. Quelle: Neue Westfälische
Präsident Arafat hat deutlich darauf hinweisen wollen, dass der Fahrplan de facto lahmgelegt ist. In keinem Punkt haben sich die Israelis an Verspechungen und Maßnahmen gebunden gefühlt, die die USA, die Vereinten Nationen, Russland und die Europäische Gemeinschaft vorgegeben haben. Aber die vier haben bis zum heutigen Tag kein einziges kritisches Wort gegenüber Israel geäußert. Quelle: ND
Interview: Lennart Lehmann
Kann das Treffen in Akaba dem Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern wieder Dynamik verleihen? Quelle: Handelsblatt
Das Gespräch führte Ewald Stein
Unter dem Druck von US-Präsident George W. Bush haben Israel und die Palästinenser beim Nahost-Gipfeltreffen im jordanischen Akaba den Grundstein für die Umsetzung des Friedensplans gelegt Quelle: Nord-West Zeitung
von Stefan Idel und den Agenturen
Die Palästinenser können nicht Ordnung schaffen, so lange die Armee Israels ihre Gebiete besetzt. Quelle: Thüringer Allgemeine Zeitung
Gespräch: Evi KEIL
Elke Durak im Gespräch mit Avi Primor, früherer israelischer Botschafter in Deutschland, und Abdallah Franghi, Generaldelegierter der PLO in Deutschland Quelle: Deutschlandfunk
Interview: Elke Durak
Die israelische Regierung hatte in der vergangenen Woche beschlossen, Palästinenser-Präsident Arafat ins Ausland zu deportieren. In Israel selbst und im Ausland stieß diese Ankündigung auf heftige Kritik. Der stellvertretende israelische Ministerpräsident Olmert vergrößerte den Flurschaden noch, indem er erklärte, auch die Tötung Arafats sei eine legitime Option. Heute Nacht befasste sich der UN-Sicherheitsrat mit dem Ausweisungsbeschluss, verabschiedete aber keine Resolution, die eine Aufhebung eben dieses Beschlusses verlangt. Die USA legten nämlich ihr Veto ein. Was bedeutet das für den Fortgang des Friedensprozesses? Frage an Abdallah Frangi, den Palästinensischen Generaldelegierten in Bonn. Quelle: WDR 5
Moderation: Cordula Denninghoff
Vor dem Nahost-Gipfel im jordanischen Akaba hat sich der Generaldelegierte der Palästinenser in Deutschland, Abdallah Franghi, hoffnungsvoll geäußert. Quelle: Inforadio Berlin
Moderation: Sabine Beckmann
So hoffnungsvoll hatte es lange nicht mehr ausgesehen im Nahen Osten. Palästinenser-Präsident Arafat und der künftige Premier Mahmud Abbas, genannt Abu Masen, haben sich gestern - wenn auch in letzter Minute, aber dann doch - auf eine Kabinettsliste geeinigt. Quelle: NDR Inforadio
Wir haben drei Jahre lang im Schatten des Iraks gesessen. Man hat uns vergessen im Schatten des Irak-Krieges. Und jetzt muss man auch, wenn man damit beginnt, den Palästinensern die Chance zu geben, denen auch gewisse Zeit geben, damit sie auch innerhalb ihrer Organisationen die Entscheidungen fällen. Quelle: WDR 5
Moderation: Cordula Denninghoff
Das Problem besteht in dieser Kabinettsliste, die er vorgezeigt hat, denn er hat 19 Minister genannt, und von diesen 19 Ministern sind drei oder vier, die nicht bereit sind, mitzumachen. Quelle: Deutschlandfunk
Moderation: Christine Heuer
Scharon habe gerade mit seinen Vorschlägen zur Siedlungspolitik den Friedensplan des Nahost-Quartetts nicht berücksichtigt, sagte Frangi im DeutschlandRadio Berlin. Scharon versuche den Prozess zu beenden, bevor ein Anfang gemacht sei. Quelle: Deutschland Radio
Eine Demokratie kann man nicht auf diese Art und Weise exportieren und das ist ein anderes Thema, über das man sehr lange diskutieren kann. Quelle: WDR 5
Moderation: Wolfgang Zimmer
Die gesamte Entwicklung im Nahen Osten wird so davon profitieren, wenn wir jetzt mit aller Kraft dort im Nahen Osten an all den Problemen, die dort vorhanden sind, arbeiten und sie friedlicher lösen. Quelle: Deutschland Radio
Moderation: Martin Zagatta