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Generaldelegation Palästinas
Ostpreußendamm 170
12207 Berlin

Tel.: 030 - 20 61 77 - 0
Fax: 030 - 20 61 77 - 10


Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9:00 - 15:00 Uhr

 

Die Generaldelegation Palästinas

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Die erste PLO Vertretung in Europa wurde im September 1970 in Bonn eröffnet. Das Büro war in der ersten Zeit inoffiziell und stützte sich auf die General-Union Palästinensischer Studenten und Arbeiter in Europa. Ihre Aufgaben konzentrierten sich auf Presse- und Informationsarbeit.

Am 7. Dezember 1993 konnte vor dem Gebäude des PLO-Vertretungsbüros in Bonn im Beisein des Generalsekretärs der Arabischen Liga zum ersten Mal die palästinensische Flagge gehisst werden. Aus der "Informationsstelle Palästina", die seit 1974 die Interessen der Palästinenser in Deutschland wahrgenommen hatte und ab 1978 als inoffizielle Vertretung der PLO fungierte, wurde die palästinensische Generaldelegation und der langjährige Repräsentant der PLO in Deutschland, Herr Abdallah Frangi, wurde zum palästinensischen Generaldelegierten ernannt.

Ohne den Status einer Botschaft zu erhalten, übernahm die palästinensische Generaldelegation von diesem Zeitpunkt an in weiten Teilen die Funktion und die Aufgaben einer offiziellen Gesandtschaft. In Deutschland lebende Palästinenser erhalten hier Beratung und Hilfe.

Besonderes Anliegen und Schwerpunkt der Arbeit der palästinensischen Generaldelegation ist die Information der deutschen Öffentlichkeit, der offiziellen Stellen und der Medien über die Entwicklung des Friedensprozesses im Nahen Osten. Außerdem ist die Generaldelegation um die Förderung und Intensivierung der deutsch-palästinensischen Beziehungen bemüht.

Sie stellt Kontakte zwischen deutschen und palästinensischen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur her, unterstützt den Aufbau von Städtepartnerschaften und fördert Austauschprogramme.

Ein Wendepunkt für die deutsch-palästinensischen Beziehungen stellte der Besuch des Präsidenten Arafat dar, der am 3. Dezember 1990, auf Einladung des damaligen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl und des damaligen Außenministers Dr. Klaus Kinkel die Bundesrepublik Deutschland besuchte.

Als Ergebnis des Gaza-Jericho-Abkommens (Oslo I) eröffnete die Bundesrepublik Deutschland als erstes Land der EU eine offizielle Vertretung in Palästina. In den folgenden Jahren führte die Entwicklung der deutsch-palästinensischen Beziehungen auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene zu einer Intensivierung der bilateralen Kontakte. Häufigen Visiten palästinensischer Minister und Regierungsmitglieder, folgten Gegenbesuche deutscher Repräsentanten. So besuchten neben Bundeskanzler Kohl und seinem Stellvertreter und Außenminister Kinkel, Ministerpräsidenten der Länder, Vertreter der Parteien (CDU, CSU, SPD, FDP und Grüne) sowie Repräsentanten der deutschen Wirtschaft die palästinensischen Autonomiegebiete.

Die Bundesrepublik Deutschland ist nach wie vor im Rahmen der bilateralen Hilfe unter den EU-Staaten der größte Geldgeber für Palästina. Aufgrund der Konfrontationen der vergangenen drei Jahre (seit Sep. 2000/Intifada II) und der damit instabilen politischen Situation kam dieser Aufschwung zum Stillstand. Die Entschlossenheit zur Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland ist jedoch geblieben: Im Februar 2004 traf sich der palästinensische Ministerpräsident Ahmed Kurei in Deutschland mit Bundeskanzler Gerhard Schröder und Außenminister Joschka Fischer.

Aufgrund der wertvollen Unterstützung und Aufbauhilfe ist die Bundesrepublik Deutschland für Palästina ein wichtiger Ansprechpartner. Die gute Zusammenarbeit in der Entwicklungspolitik und die Unterstützung der palästinensischen Wirtschaft durch langfristige Investitionen ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Friedensprozesses.

Weitere Informationen erhalten Sie von den Mitarbeitern der Generaldelegation Palästinas.

Generaldelegation Palästinas

Ostpreußendamm 170
12207 Berlin

Tel.: 030 – 20 61 77 - 0
Fax: 030 – 20 61 77 - 10

Öffnungszeiten:
Mo–Fr 9:00 – 15:00 Uhr

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